Grapefruitkernextrakt und behördlicher Hirntod

Nach 11 Jahren fröhlichem und nebenwirkungsfreiem Genuß von Grapefruitkernextrakt erreicht mich heute ein Schreiben des Händlers meines Vertrauens, daß Grapefruitkernextrakt ab sofort nicht mehr als Nahrungsmittelergänzung zugelassen ist. Genauer gesagt, es ist nur nicht mehr zugelassen, per sofort ist der Vertrieb von Grapefruitkernextrakt als Nahrungsmittelergänzung wie auch die allgemein übliche Verzehrsempfehlung von 3 x 10-15 Tropfen / Tag verboten.
Nicht, daß ich es jemals als Nahrungsmittelergänzung eingenommen hätte! Nein, hab ich nie!
Anstelle von Antibiotika sowie anderen konventionellen Bakterien-, Viren- und oder Pilzkillern habe ich es innerlich und äußerlich mit großem Erfolg angewendet. Nicht nur bei mir, auch an und in meinen Haustieren und natürlich auch im Kreis von Freunden und Verwandten. Der letzte erfreuliche Erfolg war die Behandlung von Mundsoor bei meinem Babybuben. Grapefruitkernextrakt mit Speiseöl vermischt auf die mütterlichen Brustwarzen aufgetragen war für Brust und Kind heilsam. Per sofort ist das verboten.

Wisse also lieber Leser: Nachdem Grapefruitkernextrakt jetzt über 20 Jahre am Markt ist, in den USA sogar mit dem Zusatz „GRAS“ (= Generally recognized as safe = idiotensicher) ist die Einnahme wie auch das Abgeben einer Einnahmeempfehlung nunmehr verboten.
Bekommen kann man das Teufelszeug übrigens hier.

Menü schließen