Gesundheit wurde 1946 in der Verfassung der WHO definiert als ein: „Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen“. Diese Umschreibung stimmten bislang 192 Mitgliedsstaaten der UNO zu. Das ist die überwiegende Mehrheit aller UNO – Spieler.

Ist – Zustand

Defakto besteht also weltweit Einigkeit darüber, daß Gesundheit das Ergebnis der Wechselwirkung von Körper, Geist und sozialem Umfeld ist. Das zum sozialen Umfeld der eigene Lebensraum, sprich Erde, gehört ist, wenngleich nicht explizit erwähnt, naheliegend.

Jetzt ist es aber so, daß 62 Jahre nach der Gründung der WHO, und obwohl für 5 Milliarden Menschen zu viel Nahrung produziert wird , tagtäglich 100.000te Menschen an oder in Folge von Über-, Fehl- oder Mangelernährung leiden und oder auch sterben.
Einher geht diese Entwicklung mit dem Vernichten fruchtbarer Böden, Trinkwasser und Wälder. Nebenbei, und warum auch immer, schmelzen die Polkappen ab. Zusammengefaßt vernichten wir uns und unsere ökologische Nische. Damit nicht genug, wir übertragen diese Kulturleistung auch noch live im Fernsehen. Das ist auffallend verrückt! Ist es nicht?

Wer macht das?

Pflanzen und Tiere sind mit sich selbst beschäftigt, außerirdische Invasionen sind keine bekannt – wer also bleibt als Verursacher der Krise über? Wir selbst? Das wäre seltsam weil niemand, sofern klaren Verstandes, diesen Zustand wollen kann. Ich behaupte also: Es muß einen Dämon geben. Und ich behaupte weiter:
Wir sind sein Wirt!