Ein Neubeginn im Tzolk'in

Heute beginnt ein neuer Durchlauf im Tzolk’in, wir schreiben den Tag Imix 1. Zu diesem gleich-gültigen Ereignis präsentiere ich das neue Layout des Maya-Tagebuches. Die einzige Innovation zur bisherigen grafischen Gestaltung ist, daß es nun möglich ist, wie gewohnt, von oben nach unten und von links nach rechts zu schreiben, das Schreiben im Kreis gehört einer möglichen Vergangenheit an.
Der große Vorteil dieser Gestaltung ist, daß es nun sehr viel einfacher ist sich im Wandel der Zeitqualität zu erkennen, einfach weil pro Seite fünf mal die eigene Resonanz zum Kin beschrieben wird.
Die einfache Rechnung zum neuen Design ist:
260 x 5 = 1300 : 365 = 3,56 Jahre
Das bedeutet, es ist nun bedeutent einfacher sich über einen Zeitraum von 3 1/2 Jahre zu reflektieren. Hier kannst du dir die erste Welle als pdf herunterladen. Inhaltlich hat sich zu Funktion und Anwendung des Maya Tagebuchs nichts verändert.
Und weil 3 1/2 Jahre ein langer Zeitraum ist sei als Orientierungshilfe erwähnt:

Es gibt keine Pflicht des Lebens,
es gibt nur eine Pflicht des Glücklichseins.
Dazu alleine sind wir auf der Welt, und mit aller Pflicht
und aller Moral und allen Geboten macht man einander
selten glücklich weil man sich selbst damit nicht glücklich macht.
Wenn der Mensch gut sein kann,
so kann er es nur wenn er glücklich ist,
wenn er Harmonie in sich hat,
also wenn er liebt.

Dies war die Lehre, die einzige Lehre in der Welt;
dies sagte Jesus, dies sagte Buddha, dies sagte Hegel.
Für jeden ist das einzig Wichtige auf der Welt sein eigenes
Innerstes, seine Seele, seine Liebesfähigkeit.
Ist die in Ordnung, so mag man Hirse oder Kuchen essen,
Lumpen oder Juwelen tragen, dann klingt die Welt mit der
Seele rein zusammen,
ist gut,
ist in Ordnung.

Hermann Hesse

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