Ein großes Surren und Sirren

Oktober 8th, 2004 § 0 comments § permalink

Es hat einen Punkt in meinem Leben gegeben an dem ich nicht mehr daran interessiert wie ich oder mein Leben sein sollte. Ich wollte wissen in welchen Prinzipien, mein, das Leben an sich ruht und nach welchen Gesetzmäßigkeiten es sich entwickelt.

Es scheint alles nur Energie zu sein die sich innerhalb einer Ordnung bewegt. Ursprung von Energie und Ordnung ist, gleich wie Es genannt wird, Gott. Gott ist – und erstaunlicherweise ist sich dabei die deutliche Mehrheit der Menschheit einig – per Definition nicht zu verstehen, benennen, abzubilden, sich vorzustellen – Es entzieht sich der menschlichen Erkenntnismöglichkeit. Getreu der Erkenntnis habe ich also auch keine Ahnung wieso und wozu Es ist. Aber das Es ist, das habe ich erlebt, erlebe ich.

Die fiese Versuchung

Natürlich hätte ich Es gern erklärt, so daß jeder Es erkennen hätte können. Man stelle sich vor, nach vielen tausend Jahren wäre es MIR gelungen zu sagen: „Gott ist blablabla“. Natürlich bin ich dieser Versuchung erlegen!
Aber: Blabla ist eben doch wieder nur Blabla und so ist mein Credo: Solange ich bin ist Es auch. Über davor und danach kann ich viel sagen, glauben, denken – wissen aber kann ich nichts. Auch sonst niemand behaupte ich, weil es an sich nicht geht.

Ordnung, Energie und der Mensch

Anders ist es mit der Ordnung, diese ist leicht zu beobachten.
Es ist ein ewiges Werden und Vergehen das, so oder so, Wirkung auf alles Andere hat. Die damit verbundene Energie ist einfach da und drückt sich durch die Ordnung aus wobei eben etwas passiert. In diesem Rahmen spielt man als Mensch für eine gewisse Zeit mit. Kann beeinflussen und erleben und im Wesentlichen ist es das.

Wie lange die Zeit wärt weiß der Mensch nicht, wozu er da ist weiß er nicht und von dem was davor war und danach kommt weiß er auch nichts. Alles in allem ein recht vager Zustand. Von den vielen Möglichkeiten die sich aus dieser Situation ergeben, gilt es etwas zu leben was persönlich befriedigt.
Was möglicherweise der Sinn des Lebens ist. Ein reizvolles Abenteuer ist es in jedem Fall.
Wien, am 8. Oktober 2004

Alles seiendes Nichts

August 16th, 2003 § Kommentare deaktiviert für Alles seiendes Nichts § permalink

Dreißig Speichen umgeben eine Nabe,
In ihrem Nichts besteht des Wagens Werk.
Man höhlet Ton und bildet ihn zu Töpfen,
In ihrem Nichts besteht der Töpfe Werk.
Man gräbt Tür und Fenster, damit die Kammer werde,
In ihrem Nichts besteht der Kammer Werk.
Darum: Was ist, dient zum Besitz,
Was nicht ist, dient zum Werk.
D.T.Suzuki

Sinn des Lebens – einer von vielen

Mai 24th, 2003 § Kommentare deaktiviert für Sinn des Lebens – einer von vielen § permalink

Der Sinn des Lebens ist Licht.
Michael Franz Reinisch, Wien

Sinn des Lebens

Juni 26th, 2002 § 1 comment § permalink

Ich habe immer nach dem Sinn des Lebens gefragt.
Nach den Regeln nach denen mein Leben, das Leben an sich verläuft.
Ich kann erkennen, daß es in der Natur eine klare Ordnung gibt und das
innerhalb dieser Ordnung Chaos, Freiheit herrscht.
Ich erlebe immer mehr, daß der Sinn, daß es das Geschenk des Lebens ist diese Freiheit erleben zu können. In seiner unglaublichen Vielfalt.
Und Freude!
Die Ordnung dient der Orientierung, kann niemals Sinn und Zweck sein, sondern ermöglicht freie Entfaltung.
Das ist das größte bisher erlebte Abenteuer in meinem Leben.
Das Leben ist tatsächlich schön – und wisse, daß ich Wiener bin!