Die neue Schaukel

Juni 22nd, 2013 § 0 comments § permalink

Schaukeln ist ein feines Unterfangen sofern 2 1/2 Unangenehmheiten beseitigt werden.

1) Man schaukelt mit einem Schwereren und der hat die lustige Idee Dich in der Höhe zappeln zu lassen.
2) Man ist der Schwerere und hat die lustige Idee den Anderen in der Höhe zappeln zu lassen.
Eins und Zwei sind, wenngleich völlig anders, Situationen die einem irgendwann einmal leid tun. Ersteres relativ sofort und Zweiters hoffentlich irgendwann später. Hoffentlich weil’s echt nicht lustig ist.
Die dritte, wenngleich nur halbe, Möglichkeit des Unangenehmen ist, daß man schwerer ist, den Anderen nicht zappeln lassen will und schlicht und einfach um den Genuß des Schaukelns kommt. Nicht arg aber keine Erfahrung mit ausgeprägtem Suchtpotential. Es ist einfach ein bisserl fad.

Die Lösung ist den Balken variabel zu fixieren was einerseits höchsten Schaukelgenuß ermöglicht und andererseits eine Fülle an Lehrreichen eröffnet. Zwar ist der wesentliche Witz der Konstruktion das Schaukeln, wird das Kind aber später einmal mit den Gesetzen des Hebels konfrontiert hat es bereits die praktische Erfahrung gemacht. Und zwar vergnüglich!
Auch, daß „die Mitte“ nichts statisches ist – vielleicht die wichtigste Lektion – wird über die Jahre sichtbar (Stickwort: Türstock). Mögliche Markierungen im Balken lassen den Wandel der (Gewichts-)Verhältnisse über die Jahre nachvollziehen. Ob das Leben in der Polarität vergnüglich ist ist eine Frage der Mitte
Und dann gibt es noch viel mehr an erlernbaren Möglichkeiten. Allein sie fallen mir gerade alle nicht ein.

Die Polarität zum Klo – das neue Hochbeet

April 10th, 2012 § 0 comments § permalink

Das Klo im Innenhof

Das Klo im Innenhof
Eine kleine Anleitung zur Umwandlung eines ehemaligen Plumpsklos in ein Hochbeet.
Dazu braucht man:

  1. Ein Plumpsklo
  2. Eine dicke fette Flex
  3. Einen richtig großen Hammer
  4. Die eine oder andere Schraube
  5. Schaufel, Schubkarre, gute Erde

Und so wird’s gemacht: Man schneide mit der Flex das Klo in der horizontalen Mitte durch, fülle mit dem anfallenden Bauschutt die Hälfte des halben Klos und ergänze die Differenz zum Rand mit Erde. In diesem Fall waren es 3 Schubkarren Erde und 3 Schubkarren feinstem Humus.
Ein halbes Klo im Innenhof
Ein halbes Klo im Innenhof
Das neue Hochbeet

Weder Liebe noch Hass

Juni 28th, 2003 § Kommentare deaktiviert für Weder Liebe noch Hass § permalink

Du sollst nicht lieben noch hassen.
Liebe gebiert Hass
Hass gebiert Liebe
Zur Mitte sollst Du streben
Dort wo das reine Sein ist
Denn dort ist das Licht.
Michael Franz Reinisch, Großmugl

Schlüssel zum Leben

Januar 24th, 2003 § Kommentare deaktiviert für Schlüssel zum Leben § permalink

Die Polarität zu Leben ist Tod.
Es bietet sich das Bild einer Waage an. Wohin ich meine Aufmerksamkeit auch lenke – die Polarität steigt hoch.
Bin ich sehr dem Leben verhaftet steht mein Tod hoch sichtbar über mir.
Achte ich aber meinen Tod so geht das Leben auf.

Achtsamkeit dem eigenen Tod gegenüber ist aktive Friedensarbeit.
Michael Franz Reinisch, Wien

Sich selbst erkennendes "Es"

Juli 6th, 2002 § Kommentare deaktiviert für Sich selbst erkennendes "Es" § permalink

und geht erneut in die Polarität um sich zu erfahren.
Ein ständiger Vorgang aus Erkennen – Integrieren – Spiegeln und wieder von Vorne.
„Es“ lernt also! Gott lernt!
Ich glaube nicht, daß Gott als einzige Kraft im Universum (und damit in sich selbst) statisch ist. Alles was ich erkennen kann spricht dagegen.

Gott ist, glaube ich, also dynamisch und es bietet sich das Bild von Wasser an, eines Baches oder vielmehr – allen Wassers der Welt. Schönes Bild, Gott ist Wasser. Und ohne Wasser kein Leben.

Wachsendes "Es"

Juni 27th, 2002 § Kommentare deaktiviert für Wachsendes "Es" § permalink

Damit „Es“ sich erfahren kann braucht es eine „Gegen“. Aus der Polarität kann dann Drittes entstehen daß das Spiel der Polarität erkennt. Das „Dritte“ und das „Gegen“ können dann zurück in „Es“ übergehen.
„Es“ hat sich erkannt.
„Es“ wächst!

Sterben und "Es"

Juni 20th, 2002 § Kommentare deaktiviert für Sterben und "Es" § permalink

Ich hab‘ wieder was begriffen!
Wenn ich mit mir im Reinen bin kann ich mich ganz auf mein Sterben konzentrieren. Und dabei gibt es sicher viel zu erleben; – und das völlig entspannt!!

Weiters habe ich begriffen, daß „Es“ nicht zu beschreiben ist und deßhalb braucht es die Polaritäten.
So lange ich in den Polaritäten leben kann ich „Es“ nicht finden. Die Polarität aber ist brauchbar um „Es“ einzukreisen.
„Es“ ist zwischen oder vielmehr die Summe der Polarität.
Und das ist ganz schön viel!
Wien