Sicherheit

September 2nd, 2014 § 0 comments § permalink

Eines der am häufigsten vorgebrachten Argumente für „staatliche / systemische Ordnung“ ist Sicherheit. Ich meine das Gegenteil trifft zu: Sicherheit ist das beste Argument gegen Ordnungen solcher Art. Zumindest so lange Krieg und Sicherheit nicht ein und das Selbe ist.

Ein großes Surren und Sirren

Oktober 8th, 2004 § 0 comments § permalink

Es hat einen Punkt in meinem Leben gegeben an dem ich nicht mehr daran interessiert wie ich oder mein Leben sein sollte. Ich wollte wissen in welchen Prinzipien, mein, das Leben an sich ruht und nach welchen Gesetzmäßigkeiten es sich entwickelt.

Es scheint alles nur Energie zu sein die sich innerhalb einer Ordnung bewegt. Ursprung von Energie und Ordnung ist, gleich wie Es genannt wird, Gott. Gott ist – und erstaunlicherweise ist sich dabei die deutliche Mehrheit der Menschheit einig – per Definition nicht zu verstehen, benennen, abzubilden, sich vorzustellen – Es entzieht sich der menschlichen Erkenntnismöglichkeit. Getreu der Erkenntnis habe ich also auch keine Ahnung wieso und wozu Es ist. Aber das Es ist, das habe ich erlebt, erlebe ich.

Die fiese Versuchung

Natürlich hätte ich Es gern erklärt, so daß jeder Es erkennen hätte können. Man stelle sich vor, nach vielen tausend Jahren wäre es MIR gelungen zu sagen: „Gott ist blablabla“. Natürlich bin ich dieser Versuchung erlegen!
Aber: Blabla ist eben doch wieder nur Blabla und so ist mein Credo: Solange ich bin ist Es auch. Über davor und danach kann ich viel sagen, glauben, denken – wissen aber kann ich nichts. Auch sonst niemand behaupte ich, weil es an sich nicht geht.

Ordnung, Energie und der Mensch

Anders ist es mit der Ordnung, diese ist leicht zu beobachten.
Es ist ein ewiges Werden und Vergehen das, so oder so, Wirkung auf alles Andere hat. Die damit verbundene Energie ist einfach da und drückt sich durch die Ordnung aus wobei eben etwas passiert. In diesem Rahmen spielt man als Mensch für eine gewisse Zeit mit. Kann beeinflussen und erleben und im Wesentlichen ist es das.

Wie lange die Zeit wärt weiß der Mensch nicht, wozu er da ist weiß er nicht und von dem was davor war und danach kommt weiß er auch nichts. Alles in allem ein recht vager Zustand. Von den vielen Möglichkeiten die sich aus dieser Situation ergeben, gilt es etwas zu leben was persönlich befriedigt.
Was möglicherweise der Sinn des Lebens ist. Ein reizvolles Abenteuer ist es in jedem Fall.
Wien, am 8. Oktober 2004

Buße & Disziplin – zwei Evergreens

Juli 28th, 2003 § 0 comments § permalink

büßen

„bessern“. Aus konkretem „verbessern, ausbessern“ entwickelt sich die rechtliche und vor allem religiöse Bedeutung „Buße tun“.

Disziplin

Femininum, „Zucht, Ordnung; Fach, Teilbereich“. Entlehnt aus l. disciplina „Erziehung, Zucht“, zu l. discipulus m. „Schüler“, das zu l. discipere „erfassen“ gebildet ist (zu l. capere „fassen“). Wichtig für die Entlehnung ist der Begriff der l. disciplina militaris, die sowohl die militärische Zucht als auch die militärische Ausbildung und das damit verbundene Wissen meinte; von da dann Verallgemeinerung. Im 15. Jh. dann auch „Wissenschaftszweig, Fach usw.“. Verb: disziplinieren mit diszipliniert;

Sinn des Lebens

Juni 26th, 2002 § 1 comment § permalink

Ich habe immer nach dem Sinn des Lebens gefragt.
Nach den Regeln nach denen mein Leben, das Leben an sich verläuft.
Ich kann erkennen, daß es in der Natur eine klare Ordnung gibt und das
innerhalb dieser Ordnung Chaos, Freiheit herrscht.
Ich erlebe immer mehr, daß der Sinn, daß es das Geschenk des Lebens ist diese Freiheit erleben zu können. In seiner unglaublichen Vielfalt.
Und Freude!
Die Ordnung dient der Orientierung, kann niemals Sinn und Zweck sein, sondern ermöglicht freie Entfaltung.
Das ist das größte bisher erlebte Abenteuer in meinem Leben.
Das Leben ist tatsächlich schön – und wisse, daß ich Wiener bin!

Es gibt keine Pflicht des Lebens,

November 27th, 2000 § Kommentare deaktiviert für Es gibt keine Pflicht des Lebens, § permalink

es gibt nur eine Pflicht des Glücklichseins.
Dazu alleine sind wir auf der Welt, und mit aller Pflicht
und aller Moral und allen Geboten macht man einander
selten glücklich weil man sich selbst damit nicht glücklich macht.
Wenn der Mensch gut sein kann,
so kann er es nur wenn er glücklich ist,
wenn er Harmonie in sich hat,
also wenn er liebt.

Dies war die Lehre, die einzige Lehre in der Welt;
dies sagte Jesus, dies sagte Buddha, dies sagte Hegel.
Für jeden ist das einzig Wichtige auf der Welt sein eigenes
Innerstes, seine Seele, seine Liebesfähigkeit.
Ist die in Ordnung, so mag man Hirse oder Kuchen essen,
Lumpen oder Juwelen tragen, dann klingt die Welt mit der
Seele rein zusammen,
ist gut,
ist in Ordnung.

Hermann Hesse: Wie könnte man ihn nicht lieben?!