Maschinenmenschen

Februar 12th, 2010 § Kommentare deaktiviert für Maschinenmenschen § permalink

Die Mehrzahl der Menschen dient also dem Staat mit ihren Körpern nicht als Menschen, sondern als Maschinen. Sie bilden das stehende Heer und die Miliz, die Gefängniswärter, die Konstabler, Gendarmen etc.
In den meisten Fällen bleibt kein Raum mehr für Urteil oder moralisches Gefühl.
H. D. Thoreau

Phu

Juni 25th, 2009 § 0 comments § permalink

Was? Das sind Ausländer!
Auf den ersten Blick dachte ich es sein Menschen!

Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

Mai 23rd, 2009 § 0 comments § permalink

Weil es sie wirklich gibt, weil vieles, worüber immer und immer wieder diskutiert wird, längst beschlossene Sache ist, weil vieles davon noch im Argen sprich: Nicht verwirklicht ist gestatte ich mir die Menschenrechte in Erinnerung zu rufen.

Am 10. Dezember 1948 genehmigte und verkündete die Generalversammlung der Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte.

Präambel

Da die Anerkennung der allen Mitgliedern der menschlichen Familie innewohnenden Würde und ihrer gleichen und unveräußerlichen Rechte die Grundlage der Freiheit, der Gerechtigkeit und des Friedens in der Welt bildet, da Verkennung und Mißachtung der Menschenrechte zu Akten der Barbarei führten, die das Gewissen der Menschheit tief verletzt haben, und da die Schaffung einer Welt, in der den Menschen, frei von Furcht und Not, Rede- und Glaubensfreiheit zuteil wird, als das höchste Bestreben der Menschheit verkündet worden ist, da es wesentlich ist, die Menschenrechte durch die Herrschaft des Rechts zu schützen, damit der Mensch nicht zum Aufstand gegen Tyrannei und Unterdrückung als letztem Mittel gezwungen wird, da es wesentlich ist, die Entwicklung freundschaftlicher Beziehungen zwischen den Nationen zu fördern, da die Völker der Vereinten Nationen in der Satzung ihren Glauben an die grundlegenden Menschenrechte, an die Würde und den Wert der menschlichen Person und an die Gleichberechtigung von Mann und Frau erneut bekräftigt und beschlossen haben, den sozialen Fortschritt und bessere Lebensbedingungen bei größerer Freiheit zu fördern, da die Mitgliedstaaten sich verpflichtet haben, in Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen die allgemeine Achtung und Verwirklichung der Menschenrechte und Grundfreiheiten durchzusetzen, da die gemeinsame Auffassung über diese Rechte und Freiheiten von größter Wichtigkeit für die volle Erfüllung dieser Verpflichtung ist, verkündet die Generalversammlung die vorliegende Allgemeine Erklärung der Menschenrechte als das von allen Völkern und Nationen zu erreichende gemeinsame Ideal, damit jeder einzelne und alle Organe der Gesellschaft sich diese Erklärung stets gegenwärtig halten und sich bemühen, durch Unterricht und Erziehung die Achtung dieser Rechte und Freiheiten zu fördern und durch fortschreitende Maßnahmen in nationalen und internationalen Bereiche ihre allgemeine und tatsächliche Anerkennung und Verwirklichung bei der Bevölkerung sowohl der Mitgliedstaaten wie der ihrer Oberhoheit unterstehenden Gebiete zu gewährleisten.

  1. Artikel 1
    Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen.
  2. Artikel 2
    Jeder Mensch hat Anspruch auf die in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten ohne irgendeine Unterscheidung, wie etwa nach Rasse, Farbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politische oder sonstiger Überzeugung, nationaler oder sozialer Herkunft, nach Eigentum, Geburt oder sonstigen Umständen.
    Weiters darf keine Unterscheidung gemacht werden auf Grund der politischen, rechtlichen oder internationalen Stellung des Landes oder Gebietes, dem eine Person angehört, ohne Rücksicht darauf, ob es unabhängig ist, unter Treuhandschaft steht, keine Selbstregierung besitzt oder irgendeiner anderen Beschränkung seiner Souveränität unterworfen ist.
  3. Artikel 3
    Jeder Mensch hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person.
  4. Artikel 4
    Niemand darf in Sklaverei oder Leibeigenschaft gehalten werden; Sklaverei und Sklavenhandel sind in allen Formen verboten.
  5. Artikel 5
    Niemand darf der Folter oder grausamer, unmenschlicher Behandlung oder Strafe unterworfen werden.
  6. Artikel 6
    Jeder Mensch hat überall Anspruch auf Anerkennung als Rechtsperson.
  7. Artikel 7
    Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich und haben ohne Unterschied Anspruch auf gleichen Schutz gegen jede unterschiedliche Behandlung, welche die vorliegende Erklärung verletzen würde, und gegen jede Aufreizung zu einer derartigen unterschiedlichen Behandlung.
  8. Artikel 8
    Jeder Mensch hat Anspruch auf wirksamen Rechtsschutz vor den zuständigen innerstaatlichen Gerichten gegen alle Handlungen, die seine ihm nach der Verfassung oder nach dem Gesetz zustehenden Grundrechte verletzen.
  9. Artikel 9
    Niemand darf willkürlich festgenommen, in Haft gehalten oder des Landes verwiesen werden.
  10. Artikel 10
    Jeder Mensch hat in voller Gleichberechtigung Anspruch auf eine der Billigkeit entsprechendes und öffentliches Verfahren vor einem unabhängigen und unparteiischen Gericht, das über seine Rechte und Verpflichtungen oder über irgendeine gegen ihn erhobene strafrechtliche Beschuldigung zu entscheiden hat.
  11. Artikel 11
    (1) Jeder Mensch, der einer strafbaren Handlung beschuldigt wird, ist so lange als unschuldig anzusehen, bis seine Schuld in einem öffentlichen Verfahren, in dem alle für seine Verteidigung nötigen Voraussetzungen gewährleistet waren, gemäß dem Gesetz nachgewiesen ist.
    (2) Niemand kann wegen einer Handlung oder Unterlassung verurteilt werden, die im Zeitpunkt, da sie erfolgte, auf Grund des nationalen oder internationalen Rechts nicht strafbar war. Desgleichen kann keine schwerere Strafe verhängt werden als die, welche im Zeitpunkt der Begehung der strafbaren Handlung anwendbar war.
  12. Artikel 12
    Niemand darf willkürlichen Eingriffen in sein Privatleben, seine Familie, sein Heim oder seinen Briefwechsel noch Angriffen auf seine Ehre und seinen Ruf ausgesetzt werden. Jeder Mensch hat Anspruch auf rechtlichen Schutz gegen derartige Eingriffe oder Anschläge.
  13. Artikel 13
    (1) Jeder Mensch hat das Recht auf Freizügigkeit und freie Wahl seines Wohnsitzes innerhalb eines Staates.
    (2) Jeder Mensch hat das Recht, jedes Land, einschließlich seines eigenen, zu verlassen sowie in sein Land zurückzukehren.
  14. Artikel 14
    (1) Jeder Mensch hat das Recht, in anderen Ländern vor Verfolgungen Asyl zu suchen und zu genießen.
    (2) Dieses Recht kann jedoch im Falle einer Verfolgung wegen nichtpolitischer Verbrechen oder wegen Handlungen, die gegen die Ziele und Grundsätze der Vereinten Nationen verstoßen, nicht in Anspruch genommen werden.
  15. Artikel 15
    (1) Jeder Mensch hat Anspruch auf eine Staatsangehörigkeit.
    (2) Niemandem darf seine Staatsangehörigkeit willkürlich entzogen noch ihm das Recht versagt werden, seine Staatsangehörigkeit zu wechseln.
  16. Artikel 16
    (1) Heiratsfähige Männer und Frauen haben ohne Beschränkung durch Rasse, Staatsbürgerschaft oder Religion das Recht, eine Ehe zu schließen und eine Familie zu gründen. Sie haben bei der Eheschließung, während der Ehe und bei deren Auflösung gleiche Rechte.
    (2) Die Ehe darf nur auf Grund der freien und vollen Willenseignung der zukünftigen Ehegatten geschlossen werden.
    (3) Die Familie ist die natürliche und grundlegende Einheit der Gesellschaft und hat Anspruch auf Schutz durch Gesellschaft und Staat.
  17. Artikel 17
    (1) Jeder Mensch hat allein oder in Gemeinschaft mit anderen Recht auf Eigentum.
    (2) Niemand darf willkürlich seines Eigentums beraubt werden.
  18. Artikel 18
    Jeder Mensch hat Anspruch auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht umfaßt die Freiheit, seine Religion oder seine Überzeugung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder seine Überzeugung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, in der Öffentlichkeit oder privat, durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Vollziehung von Riten zu bekunden.
  19. Artikel 19
    Jeder Mensch hat das Recht auf freie Meinungsäußerung; dieses Recht umfaßt die Freiheit, Meinungen unangefochten anzuhängen und Informationen und Ideen mit allen Verständigungsmitteln ohne Rücksicht auf Grenzen zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.
  20. Artikel 20
    (1) Jeder Mensch hat das Recht auf Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit zu friedlichen Zwecken.
    (2) Niemand darf gezwungen werden, einer Vereinigung anzugehören.
  21. Artikel 21
    (1) Jeder Mensch hat das Recht, an der Leitung der öffentlichen Angelegenheiten seines Landes unmittelbar oder durch frei gewählte Vertreter teilzunehmen.
    (2) Jeder Mensch hat unter gleichen Bedingungen das Recht auf Zulassung zu öffentlichen Ämtern in seinem Lande.
    (3) Der Wille des Volkes bildet die Grundlage für die Autorität der öffentlichen Gewalt; dieser Wille muß durch periodische und unverfälschte Wahlen mit allgemeinem und gleichem Wahlrecht bei geheimer Stimmabgabe oder in einem gleichwertigen freien Wahlverfahren zum Ausdruck kommen.
  22. Artikel 22
    Jeder Mensch hat als Mitglied der Gesellschaft Recht auf soziale Sicherheit; er hat Anspruch darauf, durch innerstaatliche Maßnahmen und internationale Zusammenarbeit unter Berücksichtigung der Organisation und der Hilfsmittel jedes Staates in den Genuß der für seine Würde und die freie Entwicklung seiner Persönlichkeit unentbehrlichen wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechten zu gelangen.
  23. Artikel 23
    (1) Jeder Mensch hat das Recht auf Arbeit, auf freie Berufswahl, auf angemessene und befriedigende Arbeitsbedingungen sowie auf Schutz gegen Arbeitslosigkeit.
    (2) Alle Menschen haben ohne jede unterschiedliche Behandlung das Recht auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit.
    (3) Jeder Mensch, der arbeitet, hat das Recht auf angemessene und befriedigende Entlohnung, die ihm und seiner Familie eine der menschlichen Würde entsprechende Existenz und die, wenn nötig, durch andere soziale Schutzmaßnahmen zu ergänzen ist.
    (4) Jeder Mensch hat das Recht, zum Schutze seiner Interessen Berufsvereinigungen zu bilden und solchen beizutreten.
  24. Artikel 24
    Jeder Mensch hat Anspruch auf Erholung und Freizeit sowie auf eine vernünftige Begrenzung der Arbeitszeit und auf periodischen, bezahlten Urlaub.
  25. Artikel 25
    (1) Jeder Mensch hat Anspruch auf eine Lebenshaltung, die seine und seiner Familie Gesundheit und Wohlbefinden, einschließlich Nahrung, Kleidung, Wohnung, ärztliche Betreuung und der notwendigen Leistungen der sozialen Fürsorge, gewährleistet; er hat das Recht auf Sicherheit im Falle von Arbeitslosigkeit, Krankheit, Invalidität, Verwitwung, Alter oder von anderweitigem Verlust seiner Unterhaltsmittel durch unverschuldete Umstände.
    (2) Mutter und Kind haben Anspruch auf besondere Hilfe und Unterstützung. Alle Kinder, eheliche und uneheliche, genießen den gleichen sozialen Schutz.
  26. Artikel 26
    (1) Jeder Mensch hat das Recht auf Bildung. Der Unterricht muß wenigstens in den Elementar- und  Grundschulen unentgeltlich sein. Der Elementarunterricht ist obligatorisch. Fachlicher und beruflicher Unterricht soll allgemein zugänglich sein; die höheren Studien sollen allen nach Maßgabe ihrer Fähigkeiten und Leistungen in gleicher Weise offen stehen.
    (2) Die Ausbildung soll die volle Entfaltung der menschlichen Persönlichkeit und die Stärkung der Achtung der Menschenrechte und Grundfreiheiten zum Ziele haben. Sie soll Verständnis, Duldsamkeit und Freundschaft zwischen allen Nationen und allen rassischen oder religiösen Gruppen fördern und die Tätigkeit der Vereinten Nationen zur Aufrechterhaltung des Friedens begünstigen.
    (3) In erster Linie haben die Eltern das Recht, die Art der ihren Kindern zuteil werdenden Bildung zu bestimmen.
  27. Artikel 27
    (1) Jeder Mensch hat das Recht, am kulturellen Leben der Gemeinschaft frei teilzunehmen, sich der Künste zu erfreuen und am wissenschaftlichen Fortschritt und dessen Wohltaten teilzuhaben.
    (2) Jeder Mensch hat das Recht auf Schutz der moralischen und materiellen Interessen, die sich aus jeder wissenschaftlichen, literarischen oder künstlerischen Produktion ergeben, deren Urheber er ist.
  28. Artikel 28
    Jeder Mensch hat Anspruch auf eine soziale und internationale Ordnung, in welcher die in der vorliegenden Erklärung angeführten Rechte und Freiheiten voll verwirklicht werden können.
  29. Artikel 29
    (1) Jeder Mensch hat Pflichten gegenüber der Gemeinschaft, in der allein die freie und volle Entwicklung seiner Persönlichkeit möglich ist.
    (2) Jeder Mensch ist in Ausübung seiner Rechte und Freiheiten nur den Beschränkungen unterworfen, die das Gesetz ausschließlich zu dem Zwecke vorsieht, um die Anerkennung und Achtung der Rechte und Freiheiten der anderen zu gewährleisten und den gerechten Anforderungen der Moral, der öffentlichen Ordnung und der allgemeinen Wohlfahrt in einer demokratischen Gesellschaft zu genügen.
    (3) Rechte und Freiheiten dürfen in keinem Fall im Widerspruch zu den Zielen und Grundsätzen der Vereinten Nationen ausgeübt werden.
  30. Artikel 30
    Keine Bestimmung der vorliegenden Erklärung darf so ausgelegt werden, daß sich daraus für einen Staat, eine Gruppe oder eine Person irgendein Recht ergibt, eine Tätigkeit auszuüben oder eine Handlung zu setzen, welche auf die Vernichtung der in dieser Erklärung angeführten Rechte und Freiheiten abzielen.

Klare Anweisung

März 27th, 2009 § Kommentare deaktiviert für Klare Anweisung § permalink

Es liegt in der Natur aller Dinge, die eine Form finden, wieder zu vergehen.
Strebt mit eurem ganzen Sein nach Vollkommenheit.
der Buddha

Es irrt der Mensch, solang´ er strebt.
der Goethe

Wer ohne Wahnsinn lebt, ist nicht so weise wie er denkt.
chinesisches Sprichwort

Guter Punkt

März 26th, 2008 § Kommentare deaktiviert für Guter Punkt § permalink

Haben wir denn derart jeden Maßstab verloren, daß wir glauben,
der Mensch müsse sich neuen Technologien anpassen, statt daß
wir als Vorbedingung jeder neuen Technologie fordern,
daß sie dem Menschen angepaßt sein müsse?
Hans A. Pestalozzi (1929-2004)

Vor wenigstens 60 Jahren geschrieben

März 26th, 2008 § Kommentare deaktiviert für Vor wenigstens 60 Jahren geschrieben § permalink

Es ist kaum übertrieben zu sagen, dass im Augenblick die Menschheit als Gattung wahnsinnig ist und dass es keine dringendere Aufgabe für uns gibt als die Wiederherstellung des geistigen Gleichgewichts.
Wir nennen ein Individuum wahnsinnig, wenn seine leitenden Ideen seinen Umständen so wenig angemessen sind, dass es für sich selbst und für andere zur Gefahr wird. Diese Definition des Wahnsinns scheint die ganze gegenwärtige Menschheit zu erfassen …

H.G.Wells (1866-1949) „Die Geschichte unserer Welt“

Ein großes Surren und Sirren

Oktober 8th, 2004 § 0 comments § permalink

Es hat einen Punkt in meinem Leben gegeben an dem ich nicht mehr daran interessiert wie ich oder mein Leben sein sollte. Ich wollte wissen in welchen Prinzipien, mein, das Leben an sich ruht und nach welchen Gesetzmäßigkeiten es sich entwickelt.

Es scheint alles nur Energie zu sein die sich innerhalb einer Ordnung bewegt. Ursprung von Energie und Ordnung ist, gleich wie Es genannt wird, Gott. Gott ist – und erstaunlicherweise ist sich dabei die deutliche Mehrheit der Menschheit einig – per Definition nicht zu verstehen, benennen, abzubilden, sich vorzustellen – Es entzieht sich der menschlichen Erkenntnismöglichkeit. Getreu der Erkenntnis habe ich also auch keine Ahnung wieso und wozu Es ist. Aber das Es ist, das habe ich erlebt, erlebe ich.

Die fiese Versuchung

Natürlich hätte ich Es gern erklärt, so daß jeder Es erkennen hätte können. Man stelle sich vor, nach vielen tausend Jahren wäre es MIR gelungen zu sagen: „Gott ist blablabla“. Natürlich bin ich dieser Versuchung erlegen!
Aber: Blabla ist eben doch wieder nur Blabla und so ist mein Credo: Solange ich bin ist Es auch. Über davor und danach kann ich viel sagen, glauben, denken – wissen aber kann ich nichts. Auch sonst niemand behaupte ich, weil es an sich nicht geht.

Ordnung, Energie und der Mensch

Anders ist es mit der Ordnung, diese ist leicht zu beobachten.
Es ist ein ewiges Werden und Vergehen das, so oder so, Wirkung auf alles Andere hat. Die damit verbundene Energie ist einfach da und drückt sich durch die Ordnung aus wobei eben etwas passiert. In diesem Rahmen spielt man als Mensch für eine gewisse Zeit mit. Kann beeinflussen und erleben und im Wesentlichen ist es das.

Wie lange die Zeit wärt weiß der Mensch nicht, wozu er da ist weiß er nicht und von dem was davor war und danach kommt weiß er auch nichts. Alles in allem ein recht vager Zustand. Von den vielen Möglichkeiten die sich aus dieser Situation ergeben, gilt es etwas zu leben was persönlich befriedigt.
Was möglicherweise der Sinn des Lebens ist. Ein reizvolles Abenteuer ist es in jedem Fall.
Wien, am 8. Oktober 2004

Fundamentalismus

Dezember 21st, 2002 § Kommentare deaktiviert für Fundamentalismus § permalink

Das Fürchterliche am Fundamentalismus ist nicht seine Darstellung im Außen – das muß im Zuge der Lebensfreiheit möglich sein.
Das Fürchterliche ist, daß es einen Einblick gibt wie dieser Mensch mit sich selbst ins Gericht geht.
Ich glaube, daß die einzige erfolgreiche Möglichkeit dem Fundamentalismus wirkungsvoll zu be-, bzw. entgegnen die aufrichtigste und mitfühlendste Liebe ist derer man für diesen zwingend leidenden Mensch fähig ist.

Nachtrag 2011: Daß sie mit sich selbst hart ins Gericht gehen und sie leiden hat sich als falsch herausgestellt. Und man soll auch nicht sie lieben sondern lieben und entsprechend handeln.

Vertanenen Chance

Oktober 19th, 2002 § Kommentare deaktiviert für Vertanenen Chance § permalink

Jedes Wesen das ich nicht lieben kann ist das traurige Mahnmahl einer vertanenen Chance.

Erfüllte Kinderangst

August 6th, 2002 § Kommentare deaktiviert für Erfüllte Kinderangst § permalink

Es ist zum Lachen!
Seit Tagen rede ich von meiner Kinheitsangst, daß ich etwas Wichtiges wissen würde, mir es aber niemand glaubt.
Zum Lachen ist es weil mir seit jetzt klar ist, daß sich meine Angst erfüllt hat. Mir ist es seit wenigen Minuten klar. Das Gefühl deckt sich mit dem meiner Kindheit.
Ich bin fest überzeugt, daß die Entwicklung der Menschen in Richtung emotionaler Synchronizität gehen muß, nicht in in eine intellektuelle. Ich glaube, ja bin überzeugt, daß wir mittels Verstand den Körper – der ja Resonanz-Körper ist, in Schwingung zu bringen haben. Und zwar in eine Schwingung der Liebe! je mehr Menschen sich in diese Schwingung bringen desto mehr wird dies von der Erde mitgetragen.
Das Ziel muß also sein die Körper in eine liebende Schwingung zu bringen.

Askese / Asket – Bedeutung des Wortes

März 28th, 2002 § Kommentare deaktiviert für Askese / Asket – Bedeutung des Wortes § permalink

Maskulinum „enthaltsam lebender Mensch“. Die Askese bedeutet im alten Griechenland zunächst die körperliche Ertüchtigung, dann geistige Schulung und Zucht, bei der Selbstbeherrschung und Entsagung teilweise stärker hervortreten. Die christliche, auf Entsagung und teilweise Weltverneinung begründete Askese wird erst im 17. Jh. mit dem Wort Askese bezeichnet. Adjektiv: asketisch; Abstraktum: Askese.