Verstehen

September 23rd, 2013 § 2 comments § permalink

Das Leben ist nicht zu Ende, nur weil ein Traum nicht in Erfüllung geht.
Es hat nur einen Weg versperrt, damit man einen anderen sucht.
– Chinesisches Sprichwort

Nach dem Tod

September 9th, 2012 § 0 comments § permalink

Über das „was nach dem Tod ist“ nachzudenken ist ein gefundenes Fressen für den ewig ruhelosen Geist. Was danach ist, ist unwichtig. Wichtig ist, wie man bis dahin (ge)l(i)ebt (hat).

Das göttliche Geschenk

November 18th, 2011 § 0 comments § permalink

Leben!
Der Mensch ist die einzige Art die für das Leben auf der Erde zahlen soll.
Weil Vertreter der eigenen Art meinen, daß es so sein muß.

Materie gibt’s nicht – Ein Gespräch mit Hans-Peter Dürr

April 18th, 2011 § 0 comments § permalink

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Vom Leben und Lernen

Januar 1st, 2011 § 0 comments § permalink

„Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte, ich würde versuchen, mehr Fehler zu machen. ich würde nicht mehr perfekt sein wollen. ich würde von Frühlingsbeginn bis Spätherbst barfuß gehen.
Ich würde mehr mit Kindern spielen. Ich würde mehr riskieren, ich würde viel mehr Eis essen, ich würde mehr Sonnenuntergänge betrachten, mehr bergsteigen, viel öfter im Meer schwimmen. Oh ja, ich hatte Momente der Freude, manche des Glücks, aber wenn ich noch einmal leben dürfte, würde ich nur solche Momente haben.“
Jorge Luis Borges

Für die werten Selbstmörder

Mai 23rd, 2009 § Kommentare deaktiviert für Für die werten Selbstmörder § permalink

Als ehemaliger Selbstmörder kann ich was zu deinem Leben beitragen!
Nachdem du also entschlossen bist Schluß zu machen und jetzt nichts mehr zu verlieren hast ein guter Tip: Sorge davor noch für ein bisserl Abwechslung.
Und zwar etwas was du immer machen wolltest aber was du dich bis dato nie getraut hast.
Das machst du solange es dir Spaß macht und wenn es dann reicht kannst du dich zufrieden umbringen.

Alles Gute auf deinem Weg
Michael Franz Reinisch

Ein großes Surren und Sirren

Oktober 8th, 2004 § 0 comments § permalink

Es hat einen Punkt in meinem Leben gegeben an dem ich nicht mehr daran interessiert wie ich oder mein Leben sein sollte. Ich wollte wissen in welchen Prinzipien, mein, das Leben an sich ruht und nach welchen Gesetzmäßigkeiten es sich entwickelt.

Es scheint alles nur Energie zu sein die sich innerhalb einer Ordnung bewegt. Ursprung von Energie und Ordnung ist, gleich wie Es genannt wird, Gott. Gott ist – und erstaunlicherweise ist sich dabei die deutliche Mehrheit der Menschheit einig – per Definition nicht zu verstehen, benennen, abzubilden, sich vorzustellen – Es entzieht sich der menschlichen Erkenntnismöglichkeit. Getreu der Erkenntnis habe ich also auch keine Ahnung wieso und wozu Es ist. Aber das Es ist, das habe ich erlebt, erlebe ich.

Die fiese Versuchung

Natürlich hätte ich Es gern erklärt, so daß jeder Es erkennen hätte können. Man stelle sich vor, nach vielen tausend Jahren wäre es MIR gelungen zu sagen: „Gott ist blablabla“. Natürlich bin ich dieser Versuchung erlegen!
Aber: Blabla ist eben doch wieder nur Blabla und so ist mein Credo: Solange ich bin ist Es auch. Über davor und danach kann ich viel sagen, glauben, denken – wissen aber kann ich nichts. Auch sonst niemand behaupte ich, weil es an sich nicht geht.

Ordnung, Energie und der Mensch

Anders ist es mit der Ordnung, diese ist leicht zu beobachten.
Es ist ein ewiges Werden und Vergehen das, so oder so, Wirkung auf alles Andere hat. Die damit verbundene Energie ist einfach da und drückt sich durch die Ordnung aus wobei eben etwas passiert. In diesem Rahmen spielt man als Mensch für eine gewisse Zeit mit. Kann beeinflussen und erleben und im Wesentlichen ist es das.

Wie lange die Zeit wärt weiß der Mensch nicht, wozu er da ist weiß er nicht und von dem was davor war und danach kommt weiß er auch nichts. Alles in allem ein recht vager Zustand. Von den vielen Möglichkeiten die sich aus dieser Situation ergeben, gilt es etwas zu leben was persönlich befriedigt.
Was möglicherweise der Sinn des Lebens ist. Ein reizvolles Abenteuer ist es in jedem Fall.
Wien, am 8. Oktober 2004

Gefunden in der Kirche im Silberthal

Juni 24th, 2004 § Kommentare deaktiviert für Gefunden in der Kirche im Silberthal § permalink

Ein steter Kampf das Leben ist
Darfst nimmer drin ermüden
Doch wer ein guter Kämpfer ist
Der ruhet einst in Frieden.
(dazu muß man nicht zwingend vorher tot sein)

Spirit con Carne

Juni 23rd, 2004 § Kommentare deaktiviert für Spirit con Carne § permalink

Es gibt ein Buch da steht, daß ein Geist (gr. pneuma, hebr. Rúah, dt. Atem) inkarniert, Fleisch wird. Sohn Gottes wird er in dem Buch genannt und er soll wie ein ganz normaler Mensch ausgesehen haben. Der Geschichte nach sorgt er gehörig für Aufruhr, ist für einige anziehend, heilsam, erlösend und für andere abstoßend, kränkend, fürchterlich.

Die „sich abgestoßen Fühlenden“ machen seinen Körper kaputt wobei ein interessantes Detail ist, daß sie seinem Körper mehr Schmerzen zufügen als damals allgemein üblich war. Der Mensch scheint auf besondere Art und Weise für sie kränkend gewesen zu sein…

Aus dem Buch geht auch hervor, daß der Mensch von seinem nahen Ende gewußt hat und das dabei bemerkenswerte ist, daß es diesen Menschen weder sonderlich erfreut noch beunruhigt hat. Ein kurzes Aufflackern des Zweifels wird gegen Ende erwähnt, letztlich stirbt er wie er gelebt hat. Der Geist exkarniert wieder, er fährt aus der Haut.
Es steht noch mehr in dem Buch aber für den folgenden Gedanken reicht das.

Hypothese

Wenn Geist in einen Körper schlüpft nehme ich an, daß es Grund dazu gibt. Aber selbst wenn es keinen Grund gäbe, was würde Geist mit einem menschlichen Körper erleben?
Ich bin auf fühlen, handeln und bewegen gekommen. Was ich mir für Geist recht verwirrend vorstelle. Konnte es ja vorher nicht, neue Fähigkeit, schwierig! Wenn Geist es dann aber kann ist es möglich etwas bewußt zu erleben. Und da wird es dann wieder interessant. Was wäre wert zu erleben?
Wenn „mein“ Geist mit meinem Körper in Frieden ist und diese Zwei als Ich mit meinem Umfeld in Frieden leben, das wäre schon recht gut. Wenn das zumindest die Mehrheit auch noch macht, von allen wage ich gar nicht zu träumen aber die Mehrheit, sind nur 11% der Geister – das würde ich gerne erleben!
Für den Einzelnen ist das möglich und also geht es auch in der Gesamtheit.

Wie es dazu kommen könnte

In meinem Leben zeichnet sich klar ab, daß „Einziges“ hauptsächlich Ärger macht. Dogmen sind Killer.
Ich glaube, damit wir Menschen mit uns und der Erde in Wohlgefallen zusammenleben können bedarf es keiner ideologische Übereinstimmung. Es bedarf einer emotionalen d.h. die Wahrnehmung des Erlebens ist ähnlich, das wie und warum es dazu kam ist nebensächlich. Und da sich letztendlich jeder wohl fühlen will bietet sich das also als kleinster gemeinsamer Nenner an: Sich wohl fühlen.
Ich glaube also, genau genommen ist es für mich bewiesen weil ich mich seit 2000 so lebe: Wichtig ist nicht die Ideologie an sich, wichtig ist wie ich auf Grund meiner Ideologie denke, handle und mich in zwingender Konsequenz – fühle.
Dieses „mich fühlen“ ist mein tatsächlicher Beitrag zur Welt. Nicht was ich glaube – wie es mir beim Sein geht!
Aus dieser Sicht ist die Welt, wie wir sie als individuelle und kollektive Wirklichkeit erleben, das Ergebnis eben aller Befindlichkeiten. Alles ist mit allem verbunden. Die eigene Befindlichkeit ist demnach etwas sehr mächtiges weil, und da wird es so unendlich interessant, schöpferisches.

Einfache Lösung

Man trachte sich wohlzufühlen, achte drauf, wie sich die Umsetzung des Trachtens anfühlt und korrigiere entsprechend der gewonnenen Erkenntnisse.
Wenn so vorgegangen wird ergibt sich der Rest von selbst. Das kann jeder!
Gibt es Schwierigkeiten im Prozeß liegen sie im Wollen und / oder Wissen: Sie sind also geistiger Natur. Und dort sind Probleme vergleichsweise leicht zu lösen.

Philosophen aufgepaßt:

März 1st, 2004 § 1 comment § permalink

Das Produkt eines Philosophen ist sein L e b e n (zuerst, vor seinen Werken).
Das ist sein Kunstwerk.
Friedrich Nietzsche

Ja, ich will

Juli 30th, 2003 § Kommentare deaktiviert für Ja, ich will § permalink

Dein Leben sei ein hundertfältiger Versuch:
Dein Mißlingen und Gelingen sei ein Beweis;
und sorge dafür, daß man wisse, was Du versucht und bewiesen hast.
Friedrich Nietzsche