Vom Leben und Lernen

“Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte, ich würde versuchen, mehr Fehler zu machen. ich würde nicht mehr perfekt sein wollen. ich würde von Frühlingsbeginn bis Spätherbst barfuß gehen.
Ich würde mehr mit Kindern spielen. Ich würde mehr riskieren, ich würde viel mehr Eis essen, ich würde mehr Sonnenuntergänge betrachten, mehr bergsteigen, viel öfter im Meer schwimmen. Oh ja, ich hatte Momente der Freude, manche des Glücks, aber wenn ich noch einmal leben dürfte, würde ich nur solche Momente haben.”
Jorge Luis Borges

Wie Sie Ihre Kinder ermutigen können, Drogen zu nehmen

  1. Setzen Sie sich niemals als Familie zusammen.
  2. Vermeiden Sie familiäre Traditionen, die sich wöchentlich, monatlich oder jährlich wiederholen, auf die sich Ihre Kinder freuen könnten.
  3. Hören Sie Ihren Kindern niemals zu – sprechen Sie über sie aber nicht mit ihnen.
  4. Lassen Sie Ihre Kinder keine Erfahrungen mit Kälte, Müdigkeit, Abenteuern, Kränkungen, Risiken, Herausforderungen, Experimenten, Fehlern, Schwierigkeiten usw. machen.
  5. Überzeugen Sie Ihre Kinder von den Gefahren illegaler Drogen, während Sie exzessiv rauchen und trinken.
  6. Geben Sie Ihren Kindern keine geistigen Anregungen; betonen Sie stattdessen religiöse Rituale, das äußerliche Erscheinungsbild und die Buchstaben des Gesetzes.
  7. Wenn Sie vor der Frage stehen, ob Sie Ihre Zeit und Ihr Geld entweder in eine materielle Sache oder eine familiäre Aktivität investieren sollten, wählen Sie immer die materielle Sache.
  8. Erzählen Sie in Anwesenheit Ihrer Kinder anderen, welche großartigen Sachen Ihre Kleinen vollbringen – erwarten Sie von ihnen, daß sie immer gewinnen.
  9. Zeigen Sie Ihren Kindern, daß Sie “kleinere” Regeln und Gesetze ihres Landes nicht beachten, weil es ohnehin keiner merkt.
  10. Korrigieren Sie nicht das Verhalten Ihrer Kinder in geeigneter Weise, aber schützen Sie sie vor den gesetzlichen Folgen, vor Folgen in der Schule und im Freundeskreis unter dem Motto: “Mein Kind würde so etwas nie tun!”.
  11. Untergraben Sie die Rolfe des Ehepartners in der Familie – lassen Sie ihn keinen Einfluß gewinnen. Halten Sie mit den Kindern um der Kinder Willen zusammen.
  12. Besuchen Sie regelmäßig wegen jeder Kleinigkeit den Arzt.
  13. Kümmern Sie sich um alle Angelegenheiten Ihrer Kinder, lassen Sie sie niemals Verantwortung übernehmen.
  14. Lösen Sie die Probleme Ihrer Kinder – treffen Sie für sie die Entscheidungen.

Eine Initiative Drogenprophylaxe der Stadt Karlsruhe