Ein steter Kampf das Leben ist
Darfst nimmer drin ermüden
Doch wer ein guter Kämpfer ist
Der ruhet einst in Frieden.
(dazu muß man nicht zwingend vorher tot sein)
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Ein Krieger ist zuallererst: Ein Liebender
Es ist ein fröhlich Ding um den Krieg.
Man liebt einander so sehr im Krieg.
Sieht man, die Sache steht gut und die
Eigenen kämpfen tapfer, dann steigt einem
die Träne ins Auge. Eine süße Freude steigt
im Herzen auf, im Gefühl, wie redlich und
treu man zueinandersteht; und wenn man den
Freund sieht, der seinen Leib so tapfer der
Gefahr aussetzt, um das Gebot unseres Schöpfers
zu halten und zu erfüllen, dann nimmt man sich vor,
hinzugehen und zu sterben oder zu leben mit ihm und
ihn nie wegen einer Liebe zu verlassen. Davon kommt
einem eine solche Entzückung, jemand, der das nicht
erlebt hat, das ist kein Mensch, der sagen kann, was schön ist.
Denkt ihr vielleicht, jemand der das tut, fürchtet den Tod?
Absolut nicht! Er ist so gestärkt, er ist so entzückt,
daß er nicht weiß, wo er ist.
Wirklich, er fürchtet nichts auf der Welt.
Jean de Bueil (1465)
Vom Krieger
Der Bodhisattva ist gleich dem mächtigsten aller Krieger, seine Feinde aber sind nicht aus Fleisch und Blut. Er kämpft mit den inneren Täuschungen, den Beschwerden die aus Festhalten und Anhaften am falschen Ich entwachsen.
Diesen schrecklichsten aller Dämonen die lebendige Wesen in der Falle der Verwirrung fangen damit sie ewig in Schmerz, Frustration und Kummer herumirren.
Seine Mission ist Ignoranz und Täuschung zu bekämpfen, niemals lebendige Wesen.
Diesen begegnet er mir Freundlichkeit, Geduld und Einfühlungsvermögen.
Fürsorglich gleich der Mutter die ihr eigens Kind hegt ist er der wirkliche Held, gelassen angesichts jeder Not um der Welt Frieden, Glück und Befreiung wieder zubringen.
Der 13. Dalai Lama