Erdkonfekt – Der Seedball

April 30th, 2013 § 1 comment § permalink

Rumkugel? Nein, Seedball!

Was aussieht wie eine Rumkugel ist tatsächlich … genau – was ist es eigentlich? Vom Standpunkt der Wirkung aus gesehen sind Seedballs kleine Dosen transportabler instant Schöpfung. Stofflich gesehen sind Seedballs eine Mischung aus 1 Teil Blumensamen, 7 Teile feinen Lehm und ein bisserl Wasser. Das wird dann geknetet und gerollt und so entsteht eben diese Form. Man könnte auch Herzerln aus dem Teig ausstechen, an der Form liegt es nicht. Die Zutaten und deren Verwendung sind der Witz.

Die Verwendung

Wegwerfen!
Mensch macht das gerne und vorrangig in der Natur. In diesem Fall ist das eine ausgesucht gute Handlung denn just beim Seedball bewirkt das für gewöhnlich destruktive Verhalten: Schönheit. So gesehen ist ein Seedball Medizin für jene, die gerne wegwerfen.

Weggeworfener Seedball

Instant Gott-Katalysator

Und je nachdem ob Mensch noch was vor hat oder nicht setzt er sich hin und wartet ob und was passiert. Davon werde ich zu einem anderen Zeitpunkt berichten.

Die Ungebildeten und einfachen Leute

Februar 11th, 2013 § 0 comments § permalink

halten gelehrte Worte für lächerlich und wollen sie nicht hören, denn dann wird ihre mangelnde Bildung aufgedeckt; außerdem wollen sie, daß alle ihnen ähnlich sind. Auf dieselbe Weise streben auch jene, die ein zuchtloses Leben führen und ebensolche Sitten besitzen, danach, das alle schlechter sind als sie, denn sie meinen, daß ihnen daraus ihre Untadeligkeit erwächst, daß es eine Menge Bösewichte gibt.
Die schlaffe Seele wird zugrunde gerichtet und besudelt durch die Schlechtigkeit. Diese trägt in sich Ausschweifung, Hochmut, Unersättlichkeit, Zorn, Unbesonnenheit, Wut, Mord, Jammer, Neid, Habgier, Raub, Mühsal, Lüge, Lüsternheit, Saumseligkeit, Traurigkeit, Feigheit, Krankheit, Haß, Beschimpfung, Ohnmacht, Verirrung, Unwissenheit, Täuschung, Vergessen auf Gott. Durch diese und ähnliche Dinge wird die elende Seele bestraft, welche sich von Gott entfernt.
Antonios der Große (~ 251 – 356)
Aus der Philokalie

Gott & Liebe

Februar 11th, 2013 § 0 comments § permalink

Es ist nicht so wichtig ob Gott Dich liebt.
Entscheident ist ob Du Gott liebst.

Voltaires Sicht

Juni 17th, 2012 § 0 comments § permalink

Gott ist ein Komödiant, der vor einem Publikum spielt, das zu ängstlich zum Lachen ist.
Voltaire

Das göttliche Geschenk

November 18th, 2011 § 0 comments § permalink

Leben!
Der Mensch ist die einzige Art die für das Leben auf der Erde zahlen soll.
Weil Vertreter der eigenen Art meinen, daß es so sein muß.

Very beautiful idea!

Februar 23rd, 2011 § 0 comments § permalink

YouTube Preview Image

Aufgepaßt

Februar 11th, 2009 § Kommentare deaktiviert für Aufgepaßt § permalink

Solange Du an Gott glaubst entgeht Dir das Beste.
Erleben mußt Du Es.
– in Langschwarza

Geschafft!

Februar 2nd, 2009 § Kommentare deaktiviert für Geschafft! § permalink

Ich glaube nicht an Gott.
Ich sehe ihn.
Jean-Henri Fabre

Monotheistisches Yin & Yang

September 22nd, 2008 § Kommentare deaktiviert für Monotheistisches Yin & Yang § permalink

Wenn in einem monotheistischen Glaube ein Gott mit bestimmten Qualitäten geglaubt wird führt das á la longe zu einem Leben im Gegenteil.
In unserem Fall:
Der katholische Gott wurde als Mann, Yang, Logik, Prinzip angesehen, gehuldigt und verehrt. Das Yin, Frau, Chaos, Emotion, Extase wurde verdrängt, unterdrückt, im Zweifelsfall angezündet.

Göttliche Korrektur

Ein Zuviel des Einen kippt ins Gegenteil.
Oder anders: Ein Zuviel an Yang kippt ins Yin.
Umgekehrt gilt das auch, ein Zuviel an Yin kippt ins Yang – in beiden Fällen ist das Ergebnis ein perverses, gekipptes eben. Doch zurück:

Wenn ausschließlich Yang gehuldigt wird kippt das Geuldigte ins Yin. Das Ergebnis eines monotheistischen reinen Yang Glaube muß also Yin sein – Chaos. Aus dem Chaos entsteht dann ein neues Yang, der Krieg, der da ist, nach Heraklit, der Vater aller Dinge.
Es liegt am Vater das Chaos zu ordnen, so oder so.

Ich seh das so:
Aktueller Stand ist, daß Mann, als auch Frau keine Leitbilder mehr haben.
Der 2. Weltkrieg hat die über die Jhdte. entwickelten Yin-Yang-Rollen zerstört.
D.h. wir sind gefordert Yin und Yang neu zu definieren, nicht strukturell sondern inhaltlich und im Ausdruck. Wie wir Mann, und Frau, Emotion und Verstand ausgewogen leben.
Ausgewogen! sonst geht es gleich wieder von vorne los.
– in Wien

Ein großes Surren und Sirren

Oktober 8th, 2004 § 0 comments § permalink

Es hat einen Punkt in meinem Leben gegeben an dem ich nicht mehr daran interessiert wie ich oder mein Leben sein sollte. Ich wollte wissen in welchen Prinzipien, mein, das Leben an sich ruht und nach welchen Gesetzmäßigkeiten es sich entwickelt.

Es scheint alles nur Energie zu sein die sich innerhalb einer Ordnung bewegt. Ursprung von Energie und Ordnung ist, gleich wie Es genannt wird, Gott. Gott ist – und erstaunlicherweise ist sich dabei die deutliche Mehrheit der Menschheit einig – per Definition nicht zu verstehen, benennen, abzubilden, sich vorzustellen – Es entzieht sich der menschlichen Erkenntnismöglichkeit. Getreu der Erkenntnis habe ich also auch keine Ahnung wieso und wozu Es ist. Aber das Es ist, das habe ich erlebt, erlebe ich.

Die fiese Versuchung

Natürlich hätte ich Es gern erklärt, so daß jeder Es erkennen hätte können. Man stelle sich vor, nach vielen tausend Jahren wäre es MIR gelungen zu sagen: „Gott ist blablabla“. Natürlich bin ich dieser Versuchung erlegen!
Aber: Blabla ist eben doch wieder nur Blabla und so ist mein Credo: Solange ich bin ist Es auch. Über davor und danach kann ich viel sagen, glauben, denken – wissen aber kann ich nichts. Auch sonst niemand behaupte ich, weil es an sich nicht geht.

Ordnung, Energie und der Mensch

Anders ist es mit der Ordnung, diese ist leicht zu beobachten.
Es ist ein ewiges Werden und Vergehen das, so oder so, Wirkung auf alles Andere hat. Die damit verbundene Energie ist einfach da und drückt sich durch die Ordnung aus wobei eben etwas passiert. In diesem Rahmen spielt man als Mensch für eine gewisse Zeit mit. Kann beeinflussen und erleben und im Wesentlichen ist es das.

Wie lange die Zeit wärt weiß der Mensch nicht, wozu er da ist weiß er nicht und von dem was davor war und danach kommt weiß er auch nichts. Alles in allem ein recht vager Zustand. Von den vielen Möglichkeiten die sich aus dieser Situation ergeben, gilt es etwas zu leben was persönlich befriedigt.
Was möglicherweise der Sinn des Lebens ist. Ein reizvolles Abenteuer ist es in jedem Fall.
Wien, am 8. Oktober 2004

Spirit con Carne

Juni 23rd, 2004 § Kommentare deaktiviert für Spirit con Carne § permalink

Es gibt ein Buch da steht, daß ein Geist (gr. pneuma, hebr. Rúah, dt. Atem) inkarniert, Fleisch wird. Sohn Gottes wird er in dem Buch genannt und er soll wie ein ganz normaler Mensch ausgesehen haben. Der Geschichte nach sorgt er gehörig für Aufruhr, ist für einige anziehend, heilsam, erlösend und für andere abstoßend, kränkend, fürchterlich.

Die „sich abgestoßen Fühlenden“ machen seinen Körper kaputt wobei ein interessantes Detail ist, daß sie seinem Körper mehr Schmerzen zufügen als damals allgemein üblich war. Der Mensch scheint auf besondere Art und Weise für sie kränkend gewesen zu sein…

Aus dem Buch geht auch hervor, daß der Mensch von seinem nahen Ende gewußt hat und das dabei bemerkenswerte ist, daß es diesen Menschen weder sonderlich erfreut noch beunruhigt hat. Ein kurzes Aufflackern des Zweifels wird gegen Ende erwähnt, letztlich stirbt er wie er gelebt hat. Der Geist exkarniert wieder, er fährt aus der Haut.
Es steht noch mehr in dem Buch aber für den folgenden Gedanken reicht das.

Hypothese

Wenn Geist in einen Körper schlüpft nehme ich an, daß es Grund dazu gibt. Aber selbst wenn es keinen Grund gäbe, was würde Geist mit einem menschlichen Körper erleben?
Ich bin auf fühlen, handeln und bewegen gekommen. Was ich mir für Geist recht verwirrend vorstelle. Konnte es ja vorher nicht, neue Fähigkeit, schwierig! Wenn Geist es dann aber kann ist es möglich etwas bewußt zu erleben. Und da wird es dann wieder interessant. Was wäre wert zu erleben?
Wenn „mein“ Geist mit meinem Körper in Frieden ist und diese Zwei als Ich mit meinem Umfeld in Frieden leben, das wäre schon recht gut. Wenn das zumindest die Mehrheit auch noch macht, von allen wage ich gar nicht zu träumen aber die Mehrheit, sind nur 11% der Geister – das würde ich gerne erleben!
Für den Einzelnen ist das möglich und also geht es auch in der Gesamtheit.

Wie es dazu kommen könnte

In meinem Leben zeichnet sich klar ab, daß „Einziges“ hauptsächlich Ärger macht. Dogmen sind Killer.
Ich glaube, damit wir Menschen mit uns und der Erde in Wohlgefallen zusammenleben können bedarf es keiner ideologische Übereinstimmung. Es bedarf einer emotionalen d.h. die Wahrnehmung des Erlebens ist ähnlich, das wie und warum es dazu kam ist nebensächlich. Und da sich letztendlich jeder wohl fühlen will bietet sich das also als kleinster gemeinsamer Nenner an: Sich wohl fühlen.
Ich glaube also, genau genommen ist es für mich bewiesen weil ich mich seit 2000 so lebe: Wichtig ist nicht die Ideologie an sich, wichtig ist wie ich auf Grund meiner Ideologie denke, handle und mich in zwingender Konsequenz – fühle.
Dieses „mich fühlen“ ist mein tatsächlicher Beitrag zur Welt. Nicht was ich glaube – wie es mir beim Sein geht!
Aus dieser Sicht ist die Welt, wie wir sie als individuelle und kollektive Wirklichkeit erleben, das Ergebnis eben aller Befindlichkeiten. Alles ist mit allem verbunden. Die eigene Befindlichkeit ist demnach etwas sehr mächtiges weil, und da wird es so unendlich interessant, schöpferisches.

Einfache Lösung

Man trachte sich wohlzufühlen, achte drauf, wie sich die Umsetzung des Trachtens anfühlt und korrigiere entsprechend der gewonnenen Erkenntnisse.
Wenn so vorgegangen wird ergibt sich der Rest von selbst. Das kann jeder!
Gibt es Schwierigkeiten im Prozeß liegen sie im Wollen und / oder Wissen: Sie sind also geistiger Natur. Und dort sind Probleme vergleichsweise leicht zu lösen.