Goethe

Januar 17th, 2012 § 0 comments § permalink

Das schönste Glück des denkenden Menschen ist, das Erforschliche erforscht zu haben und das Unerforschliche zu verehren.
Johann Wolfgang von Goethe

Meister Hakuin

März 15th, 2011 § 0 comments § permalink

In einem Dorf, in dem der große Zen-Meister Hakuin lebte, wurde ein Mädchen schwanger. Ihr Vater wollte sie zwingen, ihm den Namen ihres Liebhabers zu nennen, und so sagte sie schließlich, nur um einer Bestrafung zu entgehen, dass es Hakuin war. Da schwieg der Vater, aber als die Zeit der Geburt gekommen war, brachte er das Baby sofort zu Hakuin und warf es ihm hin. „Es scheint, dass dies dein Kind ist“, sprach er und empörte sich lang und breit über diese Schande.

Der Zen-Meister sagte nur: „Ach, ist das so?“ und nahm das Baby in seine Arme. Wohin er nun ging, nahm er das Baby mit, eingewickelt in den Ärmel seines zerlumpten Gewandes. An regnerischen Tagen und in stürmischen Nächten ging er in die Nachbarhäuser und bettelte um Milch. Viele seiner Schüler, die ihn als gefallen betrachteten, wandten sich gegen ihn und zogen davon. Und Hakuin sagte kein einziges Wort.

Unterdessen entdeckte die Mutter, dass sie den Schmerz, von ihrem Kind getrennt zu sein, nicht länger ertragen konnte. Sie bekannte den Namen des wirklichen Vaters, und ihr eigener Vater eilte zu Hakuin, warf sich vor diesem nieder und bat ihn immer wieder um Vergebung.
Hakuin sagte nur: „Ach, ist das so?“ und gab ihm das Kind zurück.

Das ist Akzeptieren. Das ist tathata.
Was das Leben bringen mag, ist okay, absolut okay.

Dies ist die Eigenschaft eines Spiegels – nichts ist gut, nichts ist schlecht, alles ist göttlich. Nimm das Leben so an, wie es ist. Indem Du es akzeptierst, verschwinden die Wünsche, verschwinden die Spannungen, verschwindet die Unzufriedenheit. Indem man das Leben so akzeptiert, wie es ist, fängt man an, sich sehr fröhlich zu fühlen, und zwar ohne jeden Grund.
Wenn Freude einen Grund hat, wird sie nicht lange dauern.
Wenn Freude ohne jeden Grund ist, wird sie ewig währen.

aus: Osho, Zen: The Path of the Paradox, Bd. 3, Seite 175-176.

Zum Geburtstag viel Glück

Januar 10th, 2011 § 0 comments § permalink

Ich meine, Geburtstag zu haben ist nicht unbedingt ein eigener Verdienst. Wohl könnte man einen solchen aus karmischer oder auch astrologischer Sicht ableiten. Aber weder Karma noch Astrologie können die Menschen ersetzen die nötig sind um Geist in Fleisch und Knochen zu transformieren. Genau – die Eltern sind es worauf diese Einleitung abzielt.
Ich meine also, Geburtstage sind eigentlich ein Grund den Eltern zu danken, ihnen zu gedenken. Eine simple Handlung welche die Lebensqualität an solch einem Tag automatisch verbessert, denn Dankbarkeit ist zunächst einmal: Ein gutes Gefühl.
Wenn man schon dabei ist und aus dem gutem Gefühl weiter denkt, kann man erkennen, daß dieser Gedanke ebenso auf den Rest der Menschen zutreffend ist. Und um dem ganzen die Krone aufzusetzen, auch auf die Welt an sich trifft das zu. Der Gedanke könnte nun das gute Gefühl ein wenig ins Schwanken bringen, zumindest mir geht es so, aber mit einem bisserl Übung ist das Gefühl nicht nur zu halten, es ist sogar auszuweiten.

Genug der verbalen Ejakulationen:
Ich habe heute Geburtstag und so will ich Dreien etwas schenken. Warum Dreien weiß ich nicht, Zahl wie Gedanke kamen des Nächtens aber weil Gedanke wie Gefallen in der Früh noch immer vorhanden waren verschenke ich also an drei Menschen eine andere eigene Sicht von sich selbst. Das Geschenk kann persönlich oder via Internettelefonie in Empfang genommen werden.

Vom Krieger

Oktober 15th, 2001 § Kommentare deaktiviert für Vom Krieger § permalink

Der Bodhisattva ist gleich dem mächtigsten aller Krieger, seine Feinde aber sind nicht aus Fleisch und Blut. Er kämpft mit den inneren Täuschungen, den Beschwerden die aus Festhalten und Anhaften am falschen Ich entwachsen. Diesen schrecklichsten aller Dämonen die lebendige Wesen in der Falle der Verwirrung fangen damit sie ewig in Schmerz, Frustration und Kummer herumirren.
Seine Mission ist Ignoranz und Täuschung zu bekämpfen, niemals lebendige Wesen. Diesen begegnet er mir Freundlichkeit, Geduld und Einfühlungsvermögen. Fürsorglich gleich der Mutter die ihr eigens Kind hegt ist er der wirkliche Held, gelassen angesichts jeder Not um der Welt Frieden, Glück und Befreiung wieder zubringen.
Der 13. Dalai Lama

Es gibt keine Pflicht des Lebens,

November 27th, 2000 § Kommentare deaktiviert für Es gibt keine Pflicht des Lebens, § permalink

es gibt nur eine Pflicht des Glücklichseins.
Dazu alleine sind wir auf der Welt, und mit aller Pflicht
und aller Moral und allen Geboten macht man einander
selten glücklich weil man sich selbst damit nicht glücklich macht.
Wenn der Mensch gut sein kann,
so kann er es nur wenn er glücklich ist,
wenn er Harmonie in sich hat,
also wenn er liebt.

Dies war die Lehre, die einzige Lehre in der Welt;
dies sagte Jesus, dies sagte Buddha, dies sagte Hegel.
Für jeden ist das einzig Wichtige auf der Welt sein eigenes
Innerstes, seine Seele, seine Liebesfähigkeit.
Ist die in Ordnung, so mag man Hirse oder Kuchen essen,
Lumpen oder Juwelen tragen, dann klingt die Welt mit der
Seele rein zusammen,
ist gut,
ist in Ordnung.

Hermann Hesse: Wie könnte man ihn nicht lieben?!