Ich glaube nicht an Gott.
Ich sehe ihn.
- Jean-Henri Fabre
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Geglaubtes Wissen
Kindisch ist zu glauben, daß man weiß.
Weise ist zu wissen, daß man glaubt.
Monotheistisches Yin & Yang
Wenn in einem monotheistischen Glaube ein Gott mit bestimmten Qualitäten geglaubt wird führt das á la longe zu einem Leben im Gegenteil.
In unserem Fall:
Der katholische Gott wurde als Mann, Yang, Logik, Prinzip angesehen, gehuldigt und verehrt. Das Yin, Frau, Chaos, Emotion, Extase wurde verdrängt, unterdrückt, im Zweifelsfall angezündet.
Göttliche Korrektur
Ein Zuviel des Einen kippt ins Gegenteil.
Oder anders: Ein Zuviel an Yang kippt ins Yin.
Umgekehrt gilt das auch, ein Zuviel an Yin kippt ins Yang – in beiden Fällen ist das Ergebnis ein perverses, gekipptes eben. Doch zurück:
Wenn ausschließlich Yang gehuldigt wird kippt das Geuldigte ins Yin. Das Ergebnis eines monotheistischen reinen Yang Glaube muß also Yin sein – Chaos. Aus dem Chaos entsteht dann ein neues Yang, der Krieg, der da ist, nach Heraklit, der Vater aller Dinge.
Es liegt am Vater das Chaos zu ordnen, so oder so.
Ich seh das so:
Aktueller Stand ist, daß Mann, als auch Frau keine Leitbilder mehr haben.
Der 2. Weltkrieg hat die über die Jhdte. entwickelten Yin-Yang-Rollen zerstört.
D.h. wir sind gefordert Yin und Yang neu zu definieren, nicht strukturell sondern inhaltlich und im Ausdruck. Wie wir Mann, und Frau, Emotion und Verstand ausgewogen leben.
Ausgewogen! sonst geht es gleich wieder von vorne los.
- in Wien
Religion & Spiritualität
Religion verbindet im Glauben,
Spiritualität verbindet im Sein.
Michael Franz Reinisch, Wien
Wissen
Ich suche ein Wort für “wissen”.
Wenn das höchste Wissen ist, zu wissen, daß man nicht wissen kann (chin.) und jener dicke stupsnasige Dicke (Sokrates) wußte “nichts zu wissen” dann stellt sich doch die Frage was Wissen eigentlich ist?
Das wissenschaftliche Tor zum Glauben, kommt mir in den Sinn.
Genau genommen weiß ich also nicht einmal was ich schon war, auch dieses Wissen ist nur Glaube. Und weil man defakto alles glauben kann schließt das den Kreis zu prosôpon, der Maske durch die – wer denn? – spricht?
Wieder kann man’s nicht wissen.
Gute Nacht
Michael Franz Reinisch, Wien
Furcht, Glaube, Vertrauen, Liebesfähigkeit
Ist Furcht in Glaube zu wandeln?
“Vertrauen! Furcht in Vertrauen wandeln!”: ist die Antwort die kommt.
Die Furcht als Erwachsener betrachten, wertfrei von allen Seiten. Sie dann erleben wie ein Kind, ausgeliefert an das Leben.
Es scheint: Bis zu dem Momen indem das Kind bricht ist Vertrauen – ich nenne es Vertrauen – die Kraft mit der ein Kind der Welt begegnet. Der Glaube ist Ergebnis des Vertrauens und daraus ergibt sich der Grad an Liebensfähigkeit.
Glaube an die Trennung
Erlebter Glaube
Es ist nicht der Glaube der wichtig ist, wichtig ist was ich durch meinen Glauben erfahre, erlebe.
Michael Franz Reinisch, Wien
Spiritueller Obstgarten
Die Frucht der Stille ist Gebet
Die Frucht des Gebets ist Glaube
Die Frucht des Glaubens ist Liebe
Die Frucht der Liebe ist Dienst
Die Frucht des Dienens ist Friede
Mother Theresa
Glaubensbekenntnis: Martwirtschaft
Die Marktwirtschaft, zur Zeit, ist ein schlechter Glaube. Man dient hier einem lügenden Gott.
Der Gott lebt vom nicht-Einhalten seines Versprechens.
Wer die Martwirktschaft glaubt wird bald müde werden und letztendlich krank und verbittert sterben.
Zusatz: Das gilt nur, wenn Marktwirtschaft auf solche Art und Weise gelebt wird.
Dienend gelebte Martwirtschaft kann viel Gutes bewirken.