Elizabeth Loftus: The fiction of memory

Oktober 5th, 2013 § 2 comments § permalink

Auf dem Leim gegangen

September 9th, 2013 § 2 comments § permalink

Man kann nicht zwei Sachen gleichzeitig machen, dachte er sich beim Streichen des Butterbrotes und war hochzufrieden über die Tiefe seiner Erkenntnis.

Alles Leben ist Leiden

Oktober 4th, 2011 § 0 comments § permalink

Wer nicht völlig am Leben verzweifelt wird dieser Behauptung kaum etwas abgewinnen können und so ist die Aussage schnell rational filetiert und freudig entsorgt.
Wer seinem Geist nicht so schnell auf dem Leim geht und über die Behauptung nachdenkt kann zu einem völlig anderen Ergebnis kommen das, mit etwas Glück, den Zugang zu einem Leben jenseits der selbst erzeugten geistig / emotionalen Diktatur eröffnet.
Alles Leben ist Leiden.

Der Witz an der Aussage ist die Ebene der Betrachtung.
Die Aussage bezieht sich auf „das Ganze“ und nicht auf die selektive Wahrnehmung einzelner Momente. Klar freut man sich über angenehme Gefühle oder was auch immer. Dennoch soll das Leid sein?!
Ja, weil dieses Leiden sich nicht auf das Erlebte an sich bezieht sondern auf das Erlebte plus die Interpretation des Erlebten mit den eigenen Gefühlen und Gedanken. Nicht das Erleben ist schlecht, schlecht ist die Interpretation zu glauben und sich damit zu identifizieren. Das verursacht Leiden. Und zwar vielfälltige!

Die Sicht zeigt den Ausweg: Um den Kreislauf des Leidens zu verlassen muß die Identifikation mit den eigenen Gefühlen und Gedanken durchtrennt werden. Das  beginnt damit die eigenen Gefühle und Gedanken neutral zu beobachten, man lernt sie als „von sich gesonderte Wesen“ kennen, so wie wenn man sich einen Film im Kino anschaut so schaust Du Dir beim Fühlen und Denken zu.
Dabei sollte sich eigentlich schon bereits der Wunsch eröffnen die bisherige Lebensweise zu verlassen.

Die Befreiung durch die reine Schau der Natur des Geistes

September 9th, 2011 § 2 comments § permalink

Dieser eine Geist, der jegliches Leben und jegliche Befreiung durchdringt, wird nicht erkannt, obwohl er unsere fundamentale Natur ist. Sein Fliessen ist beständig, aber wir ignorieren es. Seine leuchtende und makellose Intelligenz wird nicht wahrgenommen, obwohl sie in allen Dingen zu Tage tritt. Die Helden haben das Unbegreifliche proklamiert und die geheimsten Lehren in ihrer Gesamtheit sprechen nur von seiner höchsten Verwirklichung. Obwohl es so viele Schriften gibt wie der Himmel weit ist, lehren sie doch nichts anderes als diesen Geist des Identisch-Seins. Diese direkte Einführung ist den Helden vorbehalten. Sie allein lässt euch unmittelbar das Absolute durchdringen.
Sieg!
Hört mir zu, meine begünstigten Kinder!
Das Wort „Geist“, ist so bekannt und gleichzeitig so unbekannt.
Die Menschen wissen nichts darüber!
Ihrem Verständnis fehlt das Wesentliche!
Diese Realität entgeht ihnen!
Umnachtet von Individualität, gehen sie an der Natur des Geistes vorbei und gleichzeitig an ihrer eigenen Natur. Sie irren umher in der Ungewissheit der drei Reiche und verfehlen das Wesentliche! Asketen und Meister verkünden lauthals ihr Verständnis, aber sie ignorieren diesen Schatz! Gelähmt durch die Schriften und durch ihr eigenes Wissen, berühren sie nicht die räumliche Transparenz des Geistes!
Fasziniert von Subjekt und Objekt, gehen Gemässigte und Extremisten vorbei an diesem Schatz. Durch das tantrische Ritual entfernen sie sich von ihm, durch die Praktik verschließen sie ihre Augen. Selbst jene, die sich auf Mahamudra und auf Dzogchen berufen, sind begrenzt von ihrer eigenen Intelligenz; sie irren umher in der Dualität und im Nicht-Dualismus!
Indem sie nicht weitergehen, wissen sie nichts von authentischem Erwachen! Leben und Befreiung sind dein eigener Geist. Sei nicht der Gefangene einer Auffassung, die sich in einem Zyklus ohne Ende in den eigenen Schwanz beißt. Lasse Wahl und Fixierung hinter dir!

Verlasse also all dieses, lasse dich nieder in deinem königlichen Nicht-Handeln, und verwirkliche durch diese Unterweisung sofort deine große natürliche Befreiung.
Durch die Erkenntnis deiner bis aufs Mark entblößten Intelligenz, verwirkliche diese angeborene Vollkommenheit des Geistes.

Durch diese leuchtende, absolute Bewußtwerdung existiert der Geist und existiert auch nicht – beides auf einmal!
Er ist die Quelle der Lust, des Leidens und der Freiheit.

In den Unterweisungen nennt man ihn: „Realität des Geistes“.
Das „Selbst“ oder das „Nicht-Selbst“,
den „Angeborenen Geist“,
die „Absolute Natur“,
das „Große Siegel“,
die „Natürliche Befreiung“,
die „Perle aus Licht“.

Diese Verwirklichung hat drei Tore:
Die Abwesenheit von Spuren aus der Vergangenheit, die Klarheit und den Raum.
Die frühere oder die gegenwärtige Verwirklichung ist ohne Wurzeln, frisch, plötzlich eintretend; Sie besteht darin, daß man so bleibt, wie man ist, ohne Anstrengung.
Die Zeit in ihrer unmittelbaren Einfachheit zu begreifen, sich in jedem Augenblick in seiner absoluten Nacktheit zu sehen, das macht deine Sicht klar, transparent und objektlos!
Das ist die blitzschnelle, unverhüllte Intelligenz!

Das ist die Räumlichkeit, die nichts festhält, die funkelnde Leere jenseits der Formen, fließend und befreit von Dauer, unbegrenzt, vibrierend und klar!
Ohne Einheit, ohne Vielheit, mit nur einem Geschmack:
Sie kommt von nirgend her, klar und ihrer selbst bewusst, ist sie die Wirklichkeit selber!

Dieses direkte Eingehen in die Realität, enthält die Gesamtheit der Welten.
Der Wahrheitskörper, der Glückseligkeitskörper, der absolute Körper sind übervoll von ihr.
Funkelnd ist sie, diese natürliche Energie der Freiheit!

Und hier die Einführung in diese mächtige Methode, Verkünderin der Wirklichkeit selbst: In diesem Augenblick ist dein Bewußtsein diese Totalität, es ist diese natürliche Klarheit frei von jeglichem Zwang!

Kannst du sagen: „Ich verstehe die Natur des Geistes nicht „, obwohl es nichts gibt, worüber du meditieren kannst in dieser makellosen Klarheit deiner Intelligenz ?
Kannst du sagen:“Ich sehe die Gegenwart des Geistes nicht“ obwohl der, welcher denkt, diese Realität ist?
Kannst du sagen:“Selbst wenn man sie sucht, bleibt sie mysteriös“, obwohl es absolut nichts zu tun gibt?
Kannst du vorgeben, daß sie dir trotz der Praktiken entgeht, obwohl es genügt, ohne Anstrengung zu bleiben?
Kannst du sagen, daß es dir schwer fällt zu handeln, obwohl es natürlich ist, in Nicht-Aktivität zu verweilen?
Kannst du sagen, du seiest unfähig, obwohl die Klarheit, das Bewußtsein und der Raum deine eigene Realität sind?
Kannst du vorgeben, daß die Praktik keine Früchte trägt, obwohl sie natürlich, spontan, frei von allen Bindungen ist?
Kannst du sagen: „Ich suche und finde nicht“, obwohl das Denken und die natürliche Befreiung gleichzeitig geschehen?
Warum sollte man meinen, die Heilmittel seien unwirksam, obwohl deine eigene Intelligenz einfach „dieses“ ist?
Wie kannst du vorgeben, das nicht zu wissen?

Sei versichert, daß die Natur des Geistes Leere ohne Stütze ist.
Dein Geist ist ebenso ohne Substanz wie der leere Raum.
Mag es dir gefallen oder nicht, betrachte deinen eigenen Geist!
Ohne dich an die Konzepte einer nihilistischen Leere zu halten, kannst du versichert sein, daß die Weisheit von jeher klar, leuchtend und spontan war, in sich selbst ruhend, Sonnennatur durch sich selber.
Mag es dir gefallen oder nicht, betrachte deinen eigenen Geist!
Sei versichert, daß deine Intelligenz makellose Weisheit ist, fließend wie das kontinuierliche Strömen eines Baches!
Mag es dir gefallen oder nicht, betrachte deinen eigenen Geist!
Wisse, daß du ihn nicht durch Vernunft finden kannst, denn seine Bewegung ist ebenso ohne Substanz wie die Passatwinde.
Mag es dir gefallen oder nicht, betrachte deinen eigenen Geist!
Sei versichert, daß alles Erscheinende nichts anderes ist, als deine eigene natürliche Wahrnehmung, reflektiert wie von einem Spiegel.
Mag es dir gefallen oder nicht, betrachte deinen eigenen Geist!
Sei versichert, daß jede Erscheinung sich sofort selbst befreit, aus sich selber kommend, sich selber erschaffend, gleich einer Wolke am Himmel.
Mag es dir gefallen oder nicht, betrachte deinen eigenen Geist!

Leere Vision, natürliche Befreiung, funkelnder Raum des Wahrheitskörpers!
Realisiere das Absolute auf dem Nicht-Weg, die Gottheit enthüllt sich in diesem Augenblick!

So möge die intuitive Schau deiner mit Raum bekleideten Intelligenz, diese natürliche Befreiung durch die reine Schau, diese außerordentlich tiefe Verwirklichung, zum Ort des Ergründens werden, zu welchem alle deine Fähigkeiten hinstreben!

Ehre sei dieser geheimnisvollen Tiefe!

Padmasambhava (8. Jahrhundert)
übersetzt aus dem Französischen von Rosina Meissner

Die Menschheit auf dem Zenit der Geistesgestörtheit

August 26th, 2011 § 0 comments § permalink

Die Meinung von Sepp Holzer – ein recht vernünftiger Mensch.

Geistiges Wortspiel

April 25th, 2009 § Kommentare deaktiviert für Geistiges Wortspiel § permalink

Man kann sich mit Problemen im Geist oder mit dem Geist als Problem beschäftigen. Letzteres hat Aussicht auf Erfolg.
Michael Franz Reinisch, Kautzen

Simply Bussi

Januar 26th, 2009 § Kommentare deaktiviert für Simply Bussi § permalink

Wer Materie sagt, sagt Geist, ob er es will oder nicht.
Denn sie wäre überhaupt nicht vorstellbar ohne Geist. Und wer Geist sagt, sagt Materie, denn ohne Materie könnte er es nicht sagen, nicht einmal denken.

aus: Aphorismen und Betrachtungen aus dem Nachlass
Arthur Schnitzler (1862-1931)

Vor wenigstens 60 Jahren geschrieben

März 26th, 2008 § Kommentare deaktiviert für Vor wenigstens 60 Jahren geschrieben § permalink

Es ist kaum übertrieben zu sagen, dass im Augenblick die Menschheit als Gattung wahnsinnig ist und dass es keine dringendere Aufgabe für uns gibt als die Wiederherstellung des geistigen Gleichgewichts.
Wir nennen ein Individuum wahnsinnig, wenn seine leitenden Ideen seinen Umständen so wenig angemessen sind, dass es für sich selbst und für andere zur Gefahr wird. Diese Definition des Wahnsinns scheint die ganze gegenwärtige Menschheit zu erfassen …

H.G.Wells (1866-1949) „Die Geschichte unserer Welt“

Wirklichkeit

März 30th, 2005 § Kommentare deaktiviert für Wirklichkeit § permalink

Es ist dein Geist der die (deine) Welt erschafft.
Siddhartha Gautama zugesprochen

Spirit con Carne

Juni 23rd, 2004 § Kommentare deaktiviert für Spirit con Carne § permalink

Es gibt ein Buch da steht, daß ein Geist (gr. pneuma, hebr. Rúah, dt. Atem) inkarniert, Fleisch wird. Sohn Gottes wird er in dem Buch genannt und er soll wie ein ganz normaler Mensch ausgesehen haben. Der Geschichte nach sorgt er gehörig für Aufruhr, ist für einige anziehend, heilsam, erlösend und für andere abstoßend, kränkend, fürchterlich.

Die „sich abgestoßen Fühlenden“ machen seinen Körper kaputt wobei ein interessantes Detail ist, daß sie seinem Körper mehr Schmerzen zufügen als damals allgemein üblich war. Der Mensch scheint auf besondere Art und Weise für sie kränkend gewesen zu sein…

Aus dem Buch geht auch hervor, daß der Mensch von seinem nahen Ende gewußt hat und das dabei bemerkenswerte ist, daß es diesen Menschen weder sonderlich erfreut noch beunruhigt hat. Ein kurzes Aufflackern des Zweifels wird gegen Ende erwähnt, letztlich stirbt er wie er gelebt hat. Der Geist exkarniert wieder, er fährt aus der Haut.
Es steht noch mehr in dem Buch aber für den folgenden Gedanken reicht das.

Hypothese

Wenn Geist in einen Körper schlüpft nehme ich an, daß es Grund dazu gibt. Aber selbst wenn es keinen Grund gäbe, was würde Geist mit einem menschlichen Körper erleben?
Ich bin auf fühlen, handeln und bewegen gekommen. Was ich mir für Geist recht verwirrend vorstelle. Konnte es ja vorher nicht, neue Fähigkeit, schwierig! Wenn Geist es dann aber kann ist es möglich etwas bewußt zu erleben. Und da wird es dann wieder interessant. Was wäre wert zu erleben?
Wenn „mein“ Geist mit meinem Körper in Frieden ist und diese Zwei als Ich mit meinem Umfeld in Frieden leben, das wäre schon recht gut. Wenn das zumindest die Mehrheit auch noch macht, von allen wage ich gar nicht zu träumen aber die Mehrheit, sind nur 11% der Geister – das würde ich gerne erleben!
Für den Einzelnen ist das möglich und also geht es auch in der Gesamtheit.

Wie es dazu kommen könnte

In meinem Leben zeichnet sich klar ab, daß „Einziges“ hauptsächlich Ärger macht. Dogmen sind Killer.
Ich glaube, damit wir Menschen mit uns und der Erde in Wohlgefallen zusammenleben können bedarf es keiner ideologische Übereinstimmung. Es bedarf einer emotionalen d.h. die Wahrnehmung des Erlebens ist ähnlich, das wie und warum es dazu kam ist nebensächlich. Und da sich letztendlich jeder wohl fühlen will bietet sich das also als kleinster gemeinsamer Nenner an: Sich wohl fühlen.
Ich glaube also, genau genommen ist es für mich bewiesen weil ich mich seit 2000 so lebe: Wichtig ist nicht die Ideologie an sich, wichtig ist wie ich auf Grund meiner Ideologie denke, handle und mich in zwingender Konsequenz – fühle.
Dieses „mich fühlen“ ist mein tatsächlicher Beitrag zur Welt. Nicht was ich glaube – wie es mir beim Sein geht!
Aus dieser Sicht ist die Welt, wie wir sie als individuelle und kollektive Wirklichkeit erleben, das Ergebnis eben aller Befindlichkeiten. Alles ist mit allem verbunden. Die eigene Befindlichkeit ist demnach etwas sehr mächtiges weil, und da wird es so unendlich interessant, schöpferisches.

Einfache Lösung

Man trachte sich wohlzufühlen, achte drauf, wie sich die Umsetzung des Trachtens anfühlt und korrigiere entsprechend der gewonnenen Erkenntnisse.
Wenn so vorgegangen wird ergibt sich der Rest von selbst. Das kann jeder!
Gibt es Schwierigkeiten im Prozeß liegen sie im Wollen und / oder Wissen: Sie sind also geistiger Natur. Und dort sind Probleme vergleichsweise leicht zu lösen.

Mind shaping

Juni 11th, 2003 § 0 comments § permalink

Sich wohlfühlen ist abhängig vom körperlichen und geistigen Empfinden wobei das Geistige dem Körperlichen übergeordnet ist.
Man kann trotz körperlichem Unwohlsein zufrieden sein, umgekehrt ist es möglich trotz bester körperlicher Verfassung zu leiden. Der Geist ist also die Basis der Zufriedenheit. Wer seinen Geist ein bisserl beobachtet wird feststellen, daß er ein auffallendes Eigenleben führt und wenig geneigt ist zu folgen. Ein erster Schritt also ist es seinen Geist zu formen.

Allgemein gesprochen gibt es zwei Möglichkeiten den Geist zu formen: Analytisch und „in einem Punkt ruhend“. Bei diesem Seminar wird „in einem Punkt ruhend“ vorgestellt und die analytische Form praktiziert.

Seminarziel

Der Teilnehmer vertieft Kenntnisse und Fähigkeiten über die Wechselwirkungen von Körper und Geist und wendet sie in persönlichen Lebenssituation an. Die Fähigkeit mit Veränderung umzugehen und sich entsprechend dem aktuellen Bewußtse neu zu positionieren wird geübt.

Zielgruppe

Das Angebot richtet sich an in Unternehmen eingebunde Personen und Privatpersonen die Interesse an selbstständiger Entwicklung haben.

Voraussetzungen für dieses Seminar

Ein persönliches Vorgespräch (kostenfrei)

Seminardauer

18 Stunden über einen Zeitraum 31 Tagen, auf Wunsch geblockt.