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Aufgepaßt
Solange Du an Gott glaubst entgeht Dir das Beste.
Erleben mußt Du Es.
- in Langschwarza
Ein großes Surren und Sirren
Es hat einen Punkt in meinem Leben gegeben an dem ich nicht mehr daran interessiert wie ich oder mein Leben sein sollte. Ich wollte wissen in welchen Prinzipien, mein, das Leben an sich ruht und nach welchen Gesetzmäßigkeiten es sich entwickelt.
Auf der Suche nach dem kleinsten Gemeinsamen
Letztlich scheint alles nur Energie zu sein die sich innerhalb einer Ordnung bewegt. Ursprung von Energie und Ordnung ist, gleich wie Es genannt wird, Gott. Gott ist – und erstaunlicherweise ist sich dabei die deutliche Mehrheit der Menschheit einig – per Definition nicht zu verstehen, benennen, abzubilden, sich vorzustellen – Es entzieht sich der menschlichen Erkenntnismöglichkeit. Getreu der Erkenntnis habe ich also auch keine Ahnung wieso und wozu Es ist. Aber das Es ist, das habe ich erlebt, erlebe ich.
Die fiese Versuchung
Natürlich hätte ich Es gern erklärt, so daß jeder Es erkennen hätte können. Man stelle sich vor, nach vielen tausend Jahren wäre es MIR gelungen zu sagen: “Gott ist blablabla” und das Blablabla würde tatsächlich stimmen. Natürlich bin ich dieser Versuchung erlegen!
Aber: Blabla ist eben doch wieder nur Blabla und so ist mein Credo: Solange ich bin ist Es auch. Über davor und danach kann ich viel sagen, glauben, denken – wissen aber kann ich nichts. Auch sonst niemand behaupte ich, es geht an sich nicht.
Ordnung, Energie und der Mensch
Anders ist es mit der Ordnung, diese ist leicht zu beobachten.
Zumindest für menschliches Zeitempfinden ist es ein ewiges Werden und Vergehen das, so oder so, Wirkung auf alles Andere hat. Die damit verbundene Energie ist einfach da und drückt sich durch die Ordnung aus wobei eben etwas passiert. In diesem Rahmen spielt man als Mensch für eine gewisse Zeit mit. Kann beeinflussen und erleben und im Wesentlichen ist es das.
Wie lange die Zeit wärt weiß der Mensch nicht, wozu er da ist weiß er nicht und von dem was davor war und danach kommt weiß er auch nichts. Alles in allem ein recht vager Zustand. Von den vielen Möglichkeiten die sich aus dieser Situation ergeben, gilt es etwas zu leben was persönlich befriedigt.
Was möglicherweise der Sinn des Lebens ist. Ein reizvolles Abenteuer ist es in jedem Fall.
Wien, am 8. Oktober 2004
Ein Hinweis
Wenn Du lebst was Du bist erlebst Du Seeligkeit.
Lebst Du es nicht, unterdrückst Du Es, erlebst Du Korrekturgefühle.
Michael Franz Reinisch, Wien
Sich selbst erkennendes "Es"
… und geht erneut in die Polarität um sich zu erfahren.
Ein ständiger Vorgang aus Erkennen – Integrieren – Spiegeln und wieder von Vorne.
“Es” lernt also! Gott lernt!
Ich glaube nicht, daß Gott als einzige Kraft im Universum (und damit in sich selbst) statisch ist. Alles was ich erkennen kann spricht dagegen.
Gott ist, glaube ich, also dynamisch und es bietet sich das Bild von Wasser an, eines Baches oder vielmehr – allen Wassers der Welt. Schönes Bild, Gott ist Wasser. Und ohne Wasser kein Leben.
Wachsendes "Es"
Damit “Es” sich erfahren kann braucht es eine “Gegen”. Aus der Polarität kann dann Drittes entstehen daß das Spiel der Polarität erkennt. Das “Dritte” und das “Gegen” können dann zurück in “Es” übergehen.
“Es” hat sich erkannt.
“Es” wächst! …
Sterben und "Es"
Ich hab’ wieder was begriffen!
Wenn ich mit mir im Reinen bin kann ich mich ganz auf mein Sterben konzentrieren. Und dabei gibt es sicher viel zu erleben; – und das völlig entspannt!!
Weiters habe ich begriffen, daß “Es” nicht zu beschreiben ist und deßhalb braucht es die Polaritäten.
So lange ich in den Polaritäten leben kann ich “Es” nicht finden. Die Polarität aber ist brauchbar um “Es” einzukreisen.
“Es” ist zwischen oder vielmehr die Summe der Polarität.
Und das ist ganz schön viel!
Wien