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Juli 5th, 2013 § 1 comment § permalink

Die neue Schaukel

Juni 22nd, 2013 § 0 comments § permalink

Schaukeln ist ein feines Unterfangen sofern 2 1/2 Unangenehmheiten beseitigt werden.

1) Man schaukelt mit einem Schwereren und der hat die lustige Idee Dich in der Höhe zappeln zu lassen.
2) Man ist der Schwerere und hat die lustige Idee den Anderen in der Höhe zappeln zu lassen.
Eins und Zwei sind, wenngleich völlig anders, Situationen die einem irgendwann einmal leid tun. Ersteres relativ sofort und Zweiters hoffentlich irgendwann später. Hoffentlich weil’s echt nicht lustig ist.
Die dritte, wenngleich nur halbe, Möglichkeit des Unangenehmen ist, daß man schwerer ist, den Anderen nicht zappeln lassen will und schlicht und einfach um den Genuß des Schaukelns kommt. Nicht arg aber keine Erfahrung mit ausgeprägtem Suchtpotential. Es ist einfach ein bisserl fad.

Die Lösung ist den Balken variabel zu fixieren was einerseits höchsten Schaukelgenuß ermöglicht und andererseits eine Fülle an Lehrreichen eröffnet. Zwar ist der wesentliche Witz der Konstruktion das Schaukeln, wird das Kind aber später einmal mit den Gesetzen des Hebels konfrontiert hat es bereits die praktische Erfahrung gemacht. Und zwar vergnüglich!
Auch, daß „die Mitte“ nichts statisches ist – vielleicht die wichtigste Lektion – wird über die Jahre sichtbar (Stickwort: Türstock). Mögliche Markierungen im Balken lassen den Wandel der (Gewichts-)Verhältnisse über die Jahre nachvollziehen. Ob das Leben in der Polarität vergnüglich ist ist eine Frage der Mitte
Und dann gibt es noch viel mehr an erlernbaren Möglichkeiten. Allein sie fallen mir gerade alle nicht ein.

Die Poesie von Human Design

Juni 10th, 2013 § 0 comments § permalink

Treffen sich zwei Wesen in einem Menschenrave chart

Die ewigen Fragen, wer bin ich, wie bin ich, wozu bin ich – beantwortet Human Design indem es eine Beziehung zweier Wesen beschreibt. Die in einem Menschen „leben“, zum Beispiel in Dir. Die ultimativ lebenslange Beziehung die erst der Tod scheidet. Was danach kommt (und vor der Geburt war), darüber schweigt sich Human Design aus. Wie sympathisch!

„Die Zwei“ sind ein Wesen das man kennt, „das Bewußte“ und eines dessen Wirkung man rückwirkend erkennen kann, „das Unbewußte“. Der Witz am Human Design ist nun, daß es nicht beschreibt wie diese sind sondern aufzeigt wie sie funktionieren. Es ist ein mechanischer Ansatz der die individuelle Interpretation völlig offen läßt. Human Design bewegt sich jenseits von Wertungen. In Dir funktioniert Es so – Punkt.

Das mag zunächst einengend erscheinen aber genau das Gegenteil ist der Fall. Human Design eröffnet einen unglaublichen Reichtum an Unterscheidungsmöglichkeiten. Praktisch sieht das so aus:

Du, oder vielmehr ihr ergebt in Gemeinschaft einen von 5 möglichen Typen, habt ein von 12 möglichen Profilen, eine von 5 möglichen Definitionen und eine von 6 möglichen inneren Autoritäten. Das bedeutet, daß Du eine von 1800 möglichen Beziehungen in Dir führst. Wer bin ich oder vielmehr –  wie bin ich ist mit diesen Informationen grundsätzlich beantwortet. Man kann noch sehr, sehr viel weiter ins Detail tauchen aber für das eigene tägliche Leben stellt diese Information bereits einen Dreh- und Wendepunkt dar. Das tut es, in bester Bedeutung des Wortes, wirklich.
Wie sympathisch!

Wenn sich zwei streiten freut sich der Dritte
Der Dritte ist ein Menschen verachtendes System das an Grausamkeit schwer zu übertreffen scheint und die Zwei ist man selbst. Mit Human Design ist man in der Lage den Konflikt aufzudecken, zu analysieren und zu befriedigen wodurch die Basis der Macht des Dritten zerstört wird.
Ein letztes Mal will ich es erwähnen: Wie sympathisch!

Erdkonfekt – Der Seedball

April 30th, 2013 § 1 comment § permalink

Rumkugel? Nein, Seedball!

Was aussieht wie eine Rumkugel ist tatsächlich … genau – was ist es eigentlich? Vom Standpunkt der Wirkung aus gesehen sind Seedballs kleine Dosen transportabler instant Schöpfung. Stofflich gesehen sind Seedballs eine Mischung aus 1 Teil Blumensamen, 7 Teile feinen Lehm und ein bisserl Wasser. Das wird dann geknetet und gerollt und so entsteht eben diese Form. Man könnte auch Herzerln aus dem Teig ausstechen, an der Form liegt es nicht. Die Zutaten und deren Verwendung sind der Witz.

Die Verwendung

Wegwerfen!
Mensch macht das gerne und vorrangig in der Natur. In diesem Fall ist das eine ausgesucht gute Handlung denn just beim Seedball bewirkt das für gewöhnlich destruktive Verhalten: Schönheit. So gesehen ist ein Seedball Medizin für jene, die gerne wegwerfen.

Weggeworfener Seedball

Instant Gott-Katalysator

Und je nachdem ob Mensch noch was vor hat oder nicht setzt er sich hin und wartet ob und was passiert. Davon werde ich zu einem anderen Zeitpunkt berichten.

Die Frühlingszwiebelmanufaktur

März 21st, 2013 § 0 comments § permalink

Dazu brauchst:
1 Eiertazerl
1 bisserl Erde
Steckzwieberln oder Zwiebel die schon auswachsen und: Wasser.

Und so gehts:
Schritt 1: Tazerl mit Erde befüllen
Schritt 2: Zwieberln stecken, Steckzwieberln eben
Schritt 3: Gießen
Damit Du Dir beim Giesen nicht die Wohnng unter Wasser setzt gibst Du das Tazerl in oder zumindest auf etwas Wasserdichtes. Die Erde soll feucht sein und der Karton ist’s daher auch. Wirtschaftlich gesehen wachsen auf dem Tazerl 7 Euro 50 –  je nachdem wie Du es angehst sogar biologische. Läßt Du die Erde weg, düngst stattdessen und fährst die ausgewachsenen Zwiebeln ein paar hundert Kilometer spazieren sind sie wie die aus dem Supermarkt.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mina Bissell: Experiments that point to a new understanding of cancer

Juli 18th, 2012 § 0 comments § permalink

Extracellular matrix]

Aphrodite's Child 666 – Babylon

Februar 23rd, 2012 § 0 comments § permalink

Fallen fallen fallen
is Babylon the great!
Space is getting bounded,
time is getting late!

Masters fall and wonder,
people rise and wait
Fallen fallen fallen
is Babylon the great!

You don’t need a coin,
I don’t have to shine
We don’t know the reason

But I need you madly
and you need me too
and we need each other…
and we need each other…
and we need each other…

Fallen fallen fallen
is Babylon the great!
Space is getting bounded,
time is getting late!

Masters fall and wonder,
people rise and wait
Fallen fallen fallen
is Babylon the great!

You don’t need a coin,
I don’t have to shine
We don’t know the reason

But I need you madly
and you need me too
and we need each other…
and we need each other…
and we need each other…

Bezeichnender Weise wurde das Lied in Griechenland geschrieben.

loose ends

November 22nd, 2011 § 0 comments § permalink

The greater the sanity we achieve, the more we find there are problems. As we become more perceptive, we begin to perceive specks of dust much more vividly. In such cases, please don’t panic. It’s the result of the sharpening of our prajna, our intellect. The more we tie up the loose ends, the more loose ends we find everywhere. That is something that we have to live with.
Chögyam Trungpa Rinpoche

 

Iceland's On-going Revolution

November 6th, 2011 § 0 comments § permalink

An article by Deena Stryker
Originally published in the worth reading Daily Kos

An Italian radio program’s story about Iceland’s on-going revolution is a stunning example of how little our media tells us about the rest of the world. Americans may remember that at the start of the 2008 financial crisis, Iceland literally went bankrupt.  The reasons were mentioned only in passing, and since then, this little-known member of the European Union fell back into oblivion.

As one European country after another fails or risks failing, imperiling the Euro, with repercussions for the entire world, the last thing the powers that be want is for Iceland to become an example. Here’s why:

Five years of a pure neo-liberal regime had made Iceland, (population 320 thousand, no army), one of the richest countries in the world. In 2003 all the country’s banks were privatized, and in an effort to attract foreign investors, they offered on-line banking whose minimal costs allowed them to offer relatively high rates of return. The accounts, called IceSave, attracted many English and Dutch small investors.  But as investments grew, so did the banks’ foreign debt.  In 2003 Iceland’s debt was equal to 200 times its GNP, but in 2007, it was 900 percent.  The 2008 world financial crisis was the coup de grace. The three main Icelandic banks, Landbanki, Kapthing and Glitnir, went belly up and were nationalized, while the Kroner lost 85% of its value with respect to the Euro.  At the end of the year Iceland declared bankruptcy.

Contrary to what could be expected, the crisis resulted in Icelanders recovering their sovereign rights, through a process of direct participatory democracy that eventually led to a new Constitution.  But only after much pain.

Geir Haarde, the Prime Minister of a Social Democratic coalition government, negotiated a two million one hundred thousand dollar loan, to which the Nordic countries added another two and a half million. But the foreign financial community pressured Iceland to impose drastic measures.  The FMI and the European Union wanted to take over its debt, claiming this was the only way for the country to pay back Holland and Great Britain, who had promised to reimburse their citizens.

Protests and riots continued, eventually forcing the government to resign. Elections were brought forward to April 2009, resulting in a left-wing coalition which condemned the neoliberal economic system, but immediately gave in to its demands that Iceland pay off a total of three and a half million Euros.  This required each Icelandic citizen to pay 100 Euros a month (or about $130) for fifteen years, at 5.5% interest, to pay off a debt incurred by private parties vis a vis other private parties. It was the straw that broke the reindeer’s back.

What happened next was extraordinary. The belief that citizens had to pay for the mistakes of a financial monopoly, that an entire nation must be taxed to pay off private debts was shattered, transforming the relationship between citizens and their political institutions and eventually driving Iceland’s leaders to the side of their constituents. The Head of State, Olafur Ragnar Grimsson, refused to ratify the law that would have made Iceland’s citizens responsible for its bankers’ debts, and accepted calls for a referendum.

Of course the international community only increased the pressure on Iceland. Great Britain and Holland threatened dire reprisals that would isolate the country.  As Icelanders went to vote, foreign bankers threatened to block any aid from the IMF.  The British government threatened to freeze Icelander savings and checking accounts. As Grimsson said: “We were told that if we refused the international community’s conditions, we would become the Cuba of the North.  But if we had accepted, we would have become the Haiti of the North.” (How many times have I written that when Cubans see the dire state of their neighbor, Haiti, they count themselves lucky.)

In the March 2010 referendum, 93% voted against repayment of the debt.  The IMF immediately froze its loan.  But the revolution (though not televised in the United States), would not be intimidated. With the support of a furious citizenry, the government launched civil and penal investigations into those responsible for the financial crisis.  Interpol put out an international arrest warrant for the ex-president of Kaupthing, Sigurdur Einarsson, as the other bankers implicated in the crash fled the country.

But Icelanders didn’t stop there: they decided to draft a new constitution that would free the country from the exaggerated power of international finance and virtual money.  (The one in use had been written when Iceland gained its independence from Denmark, in 1918, the only difference with the Danish constitution being that the word ‘president’ replaced the word ‘king’.)

To write the new constitution, the people of Iceland elected twenty-five citizens from among 522 adults not belonging to any political party but recommended by at least thirty citizens. This document was not the work of a handful of politicians, but was written on the internet. The constituent’s meetings are streamed on-line, and citizens can send their comments and suggestions, witnessing the document as it takes shape. The constitution that eventually emerges from this participatory democratic process will be submitted to parliament for approval after the next elections.

Some readers will remember that Iceland’s ninth century agrarian collapse was featured in Jared Diamond’s book by the same name. Today, that country is recovering from its financial collapse in ways just the opposite of those generally considered unavoidable, as confirmed yesterday by the new head of the IMF, Christine Lagarde to Fareed Zakaria. The people of Greece have been told that the privatization of their public sector is the only solution.  And those of Italy, Spain and Portugal are facing the same threat.

They should look to Iceland. Refusing to bow to foreign interests, that small country stated loud and clear that the people are sovereign.

That’s why it is not in the news anymore.

The Pot-in-pot refrigerator

November 2nd, 2011 § 0 comments § permalink

The Pot-in-pot refrigerator is a easy to built, zero energy cooling solution.
All you need is two clay pots of different diameter, sand, water and some cloth.
A link on Mohammed Bah Abba who brought this solution to my attention.
And a wikipedia link on the subject.
1st Important note: It works only in dry climate – the more humid the air – the lesser it cools.
2nd Important note: It is not zero energy – you just don´t electricity.

How to build a pot-in-pot refrigerator

Alles Leben ist Leiden

Oktober 4th, 2011 § 0 comments § permalink

Wer nicht völlig am Leben verzweifelt wird dieser Behauptung kaum etwas abgewinnen können und so ist die Aussage schnell rational filetiert und freudig entsorgt.
Wer seinem Geist nicht so schnell auf dem Leim geht und über die Behauptung nachdenkt kann zu einem völlig anderen Ergebnis kommen das, mit etwas Glück, den Zugang zu einem Leben jenseits der selbst erzeugten geistig / emotionalen Diktatur eröffnet.
Alles Leben ist Leiden.

Der Witz an der Aussage ist die Ebene der Betrachtung.
Die Aussage bezieht sich auf „das Ganze“ und nicht auf die selektive Wahrnehmung einzelner Momente. Klar freut man sich über angenehme Gefühle oder was auch immer. Dennoch soll das Leid sein?!
Ja, weil dieses Leiden sich nicht auf das Erlebte an sich bezieht sondern auf das Erlebte plus die Interpretation des Erlebten mit den eigenen Gefühlen und Gedanken. Nicht das Erleben ist schlecht, schlecht ist die Interpretation zu glauben und sich damit zu identifizieren. Das verursacht Leiden. Und zwar vielfälltige!

Die Sicht zeigt den Ausweg: Um den Kreislauf des Leidens zu verlassen muß die Identifikation mit den eigenen Gefühlen und Gedanken durchtrennt werden. Das  beginnt damit die eigenen Gefühle und Gedanken neutral zu beobachten, man lernt sie als „von sich gesonderte Wesen“ kennen, so wie wenn man sich einen Film im Kino anschaut so schaust Du Dir beim Fühlen und Denken zu.
Dabei sollte sich eigentlich schon bereits der Wunsch eröffnen die bisherige Lebensweise zu verlassen.