Der philosopische Supermarkt

Geht man in die Natur und schaut ein bisserl kann einem auffallen, daß nirgends Preispickerl zu finden sind. Das mag zunächst verwirrend sein weil wie kommt es, daß Hülle und Fülle kostenlos vorhanden, einfach ist?
Nimmt man sich aber die Zeit selbst zu denken kann man zu der Erkenntnis gelangen, daß dieses System ausgesprochen genial ist. Und auf die mögliche Frage, ob diese verschwenderische Vorgehensweise Zukunft hat vergegenwärtige man sich die eine oder andere Million an Jahren in der Natur an sich einfach ist und vergleiche sie mit ein paar hundert Jahren Geldspiel.
Ich behaupte, sein ist die nachhaltigste Lebensweise die auf diesem Planeten möglich ist.

Ich behaupte auch, daß jedes Individuum irgendetwas während des Seins tun muß. Nicht weil jemand meint : “Du mußt tun”, sondern weil es an sich nicht anders geht. Das Wesen das nichts macht, gibt es real nicht (wohl aber als Illusion in vielen Köpfen).
Ich für mich habe während des Seins Ideen und, soferen möglich und meiner Meinung nach sinnvoll, verwirkliche ich sie gerne. Nachdem ich nun, so absurd das ist, ein Stückerl Land besitze, kann ich also einen alten Gedanken in die Stofflichkeit bringen: Lebensmittel verschenken. Ich meine, daß es gut wäre wenn Lebensmittel frei verfügbar sind.
Gestalten und säen mache ich und die Früchte meines Seins überlasse ich anderen (und mir selbst). D.h. wer will kann sich vom Feld was zum Essen holen. Das Holen wird wohl nicht gratis sein, das Gemüse aber – wenn’s denn wird – ist es.
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Selbstverwirklichung ist Unfug

Im Grunde muß es Selbstentwicklung heißen. Wirklich, im Sinne von wirksam ist man sowieso zu jedem Zeitpunkt des Lebens und leider ist es dabei völlig egal wie verwickelt man in sich selbst noch ist – Mensch wirkt.
Ergo: Man kann nichts werden wollen was man bereits ist!
Will man dennoch ist der Lohn des Wollens Frust.
Wenig sinnvoll aber möglich.

Sich selbst zu entwickeln hat, sofern mensch es macht, dagegen Aussicht auf Erfolg.
Selbst weil es sowie niemand anders machen kann und entwickeln weil es unmöglich ist ohne, zumindest geistige, Verhedderungen aufzuwachsen.
Selbstentwicklung ist Not wendende Kunst!

Die Polarität zum Klo – das neue Hochbeet

Das Klo im Innenhof
Eine kleine Anleitung zur Umwandlung eines ehemaligen Plumpsklos in ein Hochbeet.
Dazu braucht man:

  1. Ein Plumpsklo
  2. Eine dicke fette Flex
  3. Einen richtig großen Hammer
  4. Die eine oder andere Schraube
  5. Schaufel, Schubkarre, gute Erde

Und so wird’s gemacht: Man schneide mit der Flex das Klo in der horizontalen Mitte durch, fülle mit dem anfallenden Bauschutt die Hälfte des halben Klos und ergänze die Differenz zum Rand mit Erde. In diesem Fall waren es 3 Schubkarren Erde und 3 Schubkarren feinstem Humus.
Ein halbes Klo im Innenhof
Ein halbes Klo im Innenhof
Das neue Hochbeet