Geht man in die Natur und schaut ein bisserl kann einem auffallen, daß nirgends Preispickerl zu finden sind. Das mag zunächst verwirrend sein weil wie kommt es, daß Hülle und Fülle kostenlos vorhanden, einfach ist?
Nimmt man sich aber die Zeit selbst zu denken kann man zu der Erkenntnis gelangen, daß dieses System ausgesprochen genial ist. Und auf die mögliche Frage, ob diese verschwenderische Vorgehensweise Zukunft hat vergegenwärtige man sich die eine oder andere Million an Jahren in der Natur an sich einfach ist und vergleiche sie mit ein paar hundert Jahren Geldspiel.
Ich behaupte, sein ist die nachhaltigste Lebensweise die auf diesem Planeten möglich ist.
Ich behaupte auch, daß jedes Individuum irgendetwas während des Seins tun muß. Nicht weil jemand meint : “Du mußt tun”, sondern weil es an sich nicht anders geht. Das Wesen das nichts macht, gibt es real nicht (wohl aber als Illusion in vielen Köpfen).
Ich für mich habe während des Seins Ideen und, soferen möglich und meiner Meinung nach sinnvoll, verwirkliche ich sie gerne. Nachdem ich nun, so absurd das ist, ein Stückerl Land besitze, kann ich also einen alten Gedanken in die Stofflichkeit bringen: Lebensmittel verschenken. Ich meine, daß es gut wäre wenn Lebensmittel frei verfügbar sind.
Gestalten und säen mache ich und die Früchte meines Seins überlasse ich anderen (und mir selbst). D.h. wer will kann sich vom Feld was zum Essen holen. Das Holen wird wohl nicht gratis sein, das Gemüse aber – wenn’s denn wird – ist es.
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“Die Zensur is’ die jüngere von zwei schändlichen Schwestern, die ältere heißt Inquisition. Die Zensur is’ das lebendige Geständnis der Großen, daß sie nur verdummte Sklaven treten, aber keine freien Völker regieren können.”