Die neue Schaukel

Juni 22nd, 2013 § 0 comments

Schaukeln ist ein feines Unterfangen sofern 2 1/2 Unangenehmheiten beseitigt werden.

1) Man schaukelt mit einem Schwereren und der hat die lustige Idee Dich in der Höhe zappeln zu lassen.
2) Man ist der Schwerere und hat die lustige Idee den Anderen in der Höhe zappeln zu lassen.
Eins und Zwei sind, wenngleich völlig anders, Situationen die einem irgendwann einmal leid tun. Ersteres relativ sofort und Zweiters hoffentlich irgendwann später. Hoffentlich weil’s echt nicht lustig ist.
Die dritte, wenngleich nur halbe, Möglichkeit des Unangenehmen ist, daß man schwerer ist, den Anderen nicht zappeln lassen will und schlicht und einfach um den Genuß des Schaukelns kommt. Nicht arg aber keine Erfahrung mit ausgeprägtem Suchtpotential. Es ist einfach ein bisserl fad.

Die Lösung ist den Balken variabel zu fixieren was einerseits höchsten Schaukelgenuß ermöglicht und andererseits eine Fülle an Lehrreichen eröffnet. Zwar ist der wesentliche Witz der Konstruktion das Schaukeln, wird das Kind aber später einmal mit den Gesetzen des Hebels konfrontiert hat es bereits die praktische Erfahrung gemacht. Und zwar vergnüglich!
Auch, daß „die Mitte“ nichts statisches ist – vielleicht die wichtigste Lektion – wird über die Jahre sichtbar (Stickwort: Türstock). Mögliche Markierungen im Balken lassen den Wandel der (Gewichts-)Verhältnisse über die Jahre nachvollziehen. Ob das Leben in der Polarität vergnüglich ist ist eine Frage der Mitte
Und dann gibt es noch viel mehr an erlernbaren Möglichkeiten. Allein sie fallen mir gerade alle nicht ein.

Tagged , , ,

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.